Von damals, als jeder Winter noch ein Winter war
Der Trotzkopf
Es war an einem Sonntag im Winter. Ich war zwölf Jahre alt. Damals verfügte noch nicht jedes Haus in unserem Dorf über einen Telefonanschluss. Genau genommen gab es nur zwei Telefone im ganzen Dorf und eines davon hatten wir. Sehr zu meinem Leidwesen. Denn immer wieder musste ich zu irgendwelchen Leuten im Dorf laufen, um sie an unser Telefon zu holen, weil jemand für sie angerufen hatte und auf Antwort wartete. So war es auch an diesem bewussten Sonntag.
Ich sollte ins Haus nebenan gehen, um meinem Onkel Bescheid zu sagen, dass für ihn ein Anruf eingegangen war. Ich hatte aber keine Lust in die Kälte raus zu gehen, wollte lieber in meinem Zimmer bleiben und weiter Schallplatten hören und Poster aufhängen. Doch mein bockiges „Nein, ich geh nicht!“ - Gebrüll und auch die wütenden Trotztränen beeindruckten meine Eltern kein bisschen. Ich musste mich ins Unvermeidliche fügen.
Doch so leicht gab ich mich nicht geschlagen…
Um die an mir verübte Ungerechtigkeit zu demonstrieren - zog ich meine gelb-roten Hochplateau-Sommerschuhe an und weigerte mich, eine Winterjacke überzuziehen… Und wenn ich mich nun erkälten oder mit meinen Sommerschuhen auf dem Schnee ausrutschen würde, dann wären das meine Eltern schuld, weil die mich bei dem eisigen Wetter raus schickten. Jawohl… - Und schwupps, war ich raus aus dem Haus, ehe mich jemand zurückhalten konnte.
Die besorgten „Du wirst doch wohl so nicht raus gehen?“ – Rufe nahmen meine Ohren mit Genugtuung auf. Und das Gefühl des Triumphes wärmte mich auf meinem Weg, so dass ich die Winterjacke tatsächlich nicht vermisste. `Eine gelungene Darbietung, ein super Abgang, Wally, das war bühnenreif´, applaudierte es in mir. Ich war stolz auf mich. Tja .. und so kam es, wie es kommen musste…ich hatte es ja förmlich `herbeigerufen´…
Kaum auf der Straße angekommen, knickte ich im dicken Schnee weg und fiel hin. Blieb einen Moment liegen, überlegte, ob ich diese Situation für einen zusätzlichen `Dramenakt´ nutzen sollte, um so die Ungerechtigkeit meiner Eltern noch stärker hervorzuheben. Aber weil mir auf einmal kalt wurde, entschied ich mich dafür, lieber schnell aufzustehen und meinen Auftrag hinter mich zu bringen. Also stand ich auf.
Und fiel sofort wieder hin, auf meinen Allerwertesten. Aua!
Drei weitere Aufsteh-Versuche endeten ebenso mit dem Po im Schnee. Ich verfluchte mich insgeheim, dass ich so kindisch trotzig gewesen war, mit meinen Sommerschuhen in den Schnee hinaus zu gehen. Langsam wurde ich wütend. Weil ich mir so albern vorkam. Hoffentlich sah mir keiner zu. Voll peinlich, dass ich immer wieder in den Schnee fiel… Und seltsam, dass mein linker Fuß auf einmal mit den Zehen nach rechts zeigte…
Und dann ging alles sehr schnell. Ich erlebte es, als wäre es ein Traum, der im Zeitraffer ablief:
Die Nachbarin von gegenüber kam aus ihrem Haus gelaufen, rief irgendwas zu mir, lief dann zum Haus meines Onkels, der kam eilig angerannt, hievte mich auf seine kräftigen Arme, ächzte dabei schwer – was kein Wunder war, bei meinem Moppel-Gewicht – legte mich bei uns zu Hause in einem Sessel ab mit den Worten: „Ich glaub, die hat den Fuß kaputt“ und erledigte dann, wo er schon mal hier war, auch sein Telefongespräch.
Von dem was danach passierte, weiß ich nicht mehr viel. Nur noch, dass meine Mutter den Arzt im Krankenhaus zu belehren versuchte, dass mein Fuß ganz bestimmt nicht gebrochen, sondern wahrscheinlich nur stark verstaucht wäre, woraufhin der Arzt sich genötigt fühlte, seine Berufsehre vehement zu verteidigen und mehrfach, immer lauter werdend darauf beharrte, dass der Fuß ganz klar gebrochen wäre, sogar schwierig gebrochen, er müsse operiert werden.
Mir war, als würde ich einem erbitterten Hahnenkampf zusehen. Irgendwann war der Kampf ausgefochten. Der Arzt hatte gewonnen. Meine Mutter weinte. Ich weinte auch, obwohl ich nicht so recht wusste, warum. Das wurde mir erst klar, als ich auf dem OP Tisch lag und vor Angst zitterte, Angst vor der Operation, Angst vor wochenlangem Krankenhausaufenthalt, Angst, vielleicht an Weihnachten nicht zu Hause zu sein.
Nach drei Wochen Liegegips wurde mir vom Oberschenkel an bis zu den Zehen ein Gehgips angepasst. Damit durfte ich endlich wieder nach Hause, kurz vor Weihnachten.
Im Januar hieß es in der Zeitung, es wäre der „Winter der gefallenen Mädchen“, denn ungewöhnlich viele Frauen und Mädchen hätten in diesem Winter Bein- Fuß oder Armbrüche erlitten.
… So wurde ich zu einem `gefallenen Mädchen´… und nicht nur auf meinen gebrochenen Fuß bezogen. Denn durch dieses Erlebnis war auch die Trotzmauer in mir gefallen, der kindische Trotz endgültig gebrochen. Zum Glück. Denn dadurch wurde ich vermutlich vor weiteren unsinnigen Handlungen bewahrt. Wer weiß, was mir sonst noch so alles passiert wäre…
*******
Niemals geht man so ganz, heißt es. Stimmt. Denn der Trotzkopf in mir hatte sich nicht einfach in Luft aufgelöst, wie ich mittlerweile weiß. Er hat nur geschlafen und sich später eine neue Bleibe gesucht. Treibt jetzt im Kopf meiner Tochter ihr Unwesen. Manchmal. … Besser, ich entferne ihre Sommerschuhe aus dem Schuhschrank und verstecke sie im Keller, bis der Winter rum ist. Man weiß ja nie…
(ursprünglich geschrieben für “Dodos-Geschichten-Domino” http://www.blauer-buchblog.de/ )
Februar 1st, 2010 at 12:29
Es ist schon war, dass damals mindestens genauso viel Schnee viel. Doch heute ist es eben, um so tragischer, weil viele Menschen auf öffentliche Verkehrmittel angewiesen sind. Ebenso müssen die Straßen frei sein für die ganzen Autos. Ich hoffe es wird bald Frühling, dann hat dieses Schneetreiben ein Ende und es passieren auch weniger Unfälle.
Februar 1st, 2010 at 20:15
*lach*
Liebe Wally,
da hast du aber mit einem recht hohen Preis für deine “Freiheit” bezahlt. Es ist schon erstaunlich, auf was für Ideen Trotzköpfe kommen, um auf ihr Leid aufmerksam zu machen
Ja, versteck nur schnell die Sommerschuhe deiner Tochter - so kann sich diese Geschichte schon einmal nicht wiederholen. Aber glaube mir, der Trotzkopf in ihrem Kopf findet mit Sicherheit andere Ideen. Trotzköpfe sind nämlich seeeehr kreativ!
Schön, wieder einmal etwas von dir zu lesen. Hoffentlich ist das PC-Problem bald wieder behoben.
Sei lieb gegrüßt
Iris
Februar 1st, 2010 at 23:02
Liebe Wally,
*lach* ich glaube nicht wirklich. 
du hast mich von Anfang bis Ende in Deinem bann gezogen.
Einfach toll, wenn auch schlimm, damals für Dich.
Ja, die Trotzkopfzeit hat so manches angerichtet…
Mal überlegen, ob ich auch was erlebt habe *grübel* hmmmm, ich war wohl doch braver.
Ach, das waren aber noch Zeiten.
Na, du wirst sicher ganz doll viel Verständnis mit Deiner Tochter haben, oder?
Liebe Grüße
Ika
Februar 1st, 2010 at 23:05
PS. Das “Nerven” hat sich gelohnt. Danke noch einmal.
Gruß
Ika
Februar 2nd, 2010 at 13:39
Liebe Iris
Inwieweit sich mein Trotzkopf von damals weitervererbt hat erlebte ich kürzlich mit meinem Töchterlein. Sie muss alle drei Wochen in unserer Straße die Pfarrbriefe austragen, das sind wirklich nur zehn Minuten Zeitaufwand, aber jedes mal muss ich Fräulein Tochter fast eigenhändig mit den Pfarr- Blättern “auf die Straße tragen” bis sie sie endlich austrägt!
. Und beim letzten Mal hat sie doch tatsächlich ihre rutschigen Schicki-Micki-Stiefel dazu angezogen, obwohl draußen dick Schnee lag
. Ich konnte sie nicht mehr zurückhalten, musste an mein eigenes Trotzerlebnis denken und hab Blut und Wasser geschwitzt, bis sie heil wieder zu Hause war *lach* .
Hab gestern meinen PC mal defragmentiert, leider hat er dennoch weiterhin Schneckentempo, aber kurioserweise ist er seitdem nicht mehr selbständig runtergefahren *erstaunt guck* . Kann aber auch Zufall sein, ich will mich da nicht zu früh freuen.
Liebe Grüße,
Wally
Februar 2nd, 2010 at 13:45
Liebe Ika
Freut mich, dass ich dich `bannen´konnte
. Ja, für mich war es ziemlich schlimm, aber im Nachhinein gesehen war es ein Erlebnis, an dem ich sehr gewachsen bin. Und da ich selbst nicht immer ein `braves Kind´war *lach* , hab ich auch meistens Verständnis für die Trotzereien meiner Tochter.
Ich weiß nicht, ich weiß nicht … *lach*
Ob du wirklich braver warst als ich?
Freut mich sehr, dass es dir wieder besser geht und du wieder zu Hause bist!
Ich komme auch baldmöglichst wieder in euren Blogs vorbei, versprochen!
Liebe Grüße,
Wally
Februar 2nd, 2010 at 16:09
endlich wieder eine Wally-Geschichte!
ich hab geschmunzelt, auch wenn du mir der gebrochene Fuß leid getan hat
ich glaube, solche Trotzphasen machen wir alle durch, die eine mehr, die andere weniger
ich weiß, dass ich bei irgendeiner Gelegenheit, bei der ich mich ungerecht behandelt fühlte, erklärt habe: ich rede nicht mehr mit euch
das habe ich auch ein paar Stunden durchgehalten
und ich vermute, meine Eltern haben sich eins gegrinst, weil sie endlich mal Ruhe hatten vor mir Sabbelschnute
lieben Gruß
Uta
Februar 2nd, 2010 at 19:02
Sehr nette Geschichte! Und sie passt ja ganz zufällig sogar zum Wetter!
Erinnert mich ein wenig an meinen Kleidungsstil. Ich hab auch keine Wintersachen. Also die Klmotten die ich jetzt draußen trage, trag ich auch zu jeder anderen Jahreszeit. Nur dass es jetzt eine Schicht mehr ist, zumindest obenrum ^^
Februar 3rd, 2010 at 09:42
Liebe Wally,
wenns drum geht, den Dickkopf durchzusetzen, können die Lieben ganz schön erfinderisch sein.
Meine Tochter sagte mir mal - ich solle doch froh sein, dass sie offen rebelliere. Viele in ihrem Umkreis schauen lieb und leben ihr Pubertistenmacken hintenrum viel schlimmer aus.
Irgendwie hat sie ja recht
oder doch nicht …
Richtige Wintersachen trägt die junge Dame übrigens auch nie - sie hält es in dieser Sache ähnlich wie unser Schapsadamus
Liebe Grüße
und ein verständnisvolles “Drückdichfest”
Sabine
Februar 3rd, 2010 at 13:16
Liebe Ulrike
Ich bin gebürtig aus dem Hunsrück/Trierer Land und erinnere mich noch gut, dass in meiner Kindheit in jedem Winter Meter hoher Schnee und Schlittenfahren über ca 2 Monate hin immer Normalzustand war. Aber damals hatte noch nicht jeder Haushalt ein Auto, auf den Straßen ging es sehr viel ruhiger zu, Unfälle waren eher selten. Dagegen leben wir heute natürlich gefährlicher, vor allem wenn man beruflich Tag für Tag mit dem Auto unterwegs ist.
Liebe Grüße
,
von Wally
Februar 3rd, 2010 at 13:26
Liebe Uta
Ich vermute mal, deine stundenlange Sprechpause war für dich bestimmt sehr viel schlimmer auszuhalten, als für deine Eltern *lach*. Ähnlich erging es mir, wenn ich mit “Nein, ich esse heute nicht mit euch, ich esse nämlich überhaupt nix! ” trotzte
. Denn damit hatte ich mich - einen von Geburt an “Gerne-Esser” *rotwerd* - am meisten bestraft *lach* . Ich schlich mich dann irgendwann leise in die Küche um was zu essen zu holen und mampfte dann heimlich in meinem Zimmer. Mit Sicherheit hatten meine Eltern das auch jedesmal bemerkt, mir aber den `Triumph´ stillschweigend gelassen
.
Liebe Grüße,
von Wally
Februar 3rd, 2010 at 13:33
Lieber Schaps
Eben weil die Geschichte zum momentanen Wetter passt hatte ich den Gedankenblitz sie hier einzustellen, denn: wenn nicht jetzt, wann dann? *lach*
, denn meine Tochter wollte auch keine “richtige” Winterjacke haben, sie zieht lieber `mehrschichtig angezogen´ durch die Gegend *grins* .
Dein `Winterkleidungs-Stil´ kommt mir sehr vertraut vor
Liebe Grüße,
von Wally
Februar 3rd, 2010 at 13:43
Liebe Sabine
“Pubertistenmacken” - cooles Wort
denn so fallen wir wenigstens nicht fassungslos aus allen Wolken, wenn uns andere Leut meinen darauf hinweisen zu müssen
, dass unsere Kids in der Öffentlichkeit peinlich pubertäre Art an den Tag gelegt hätten *lach*
Doch, doch, da muss ich deiner Tochter voll recht geben
Übrigens: meine `junge Dame´
hat sich in diesem Jahr sogar geweigert Winterschuhe zu kaufen, zumindest konnten wir uns neben ihren glatten Schicki-Micki-Stiefeletten noch auf ein paar knöchelhohe Freizeitschuhe einigen
Danke fürs Drücken, tut mir immer wieder gut
.
Liebe Grüße,
von Wally
Februar 3rd, 2010 at 16:09
Und weißt was, liebes Wally …
neulich hat sie sich von mir Winterstiefel ausgeliehen
Die werden schon richtig, diese Mädels
ich drück dich nochmal
Februar 4th, 2010 at 11:48
*lach* mit Schuhe von Mama ausleihen funzt bei uns nicht, denn meine Füße sind zwei Nummern kleiner, als die von Fräulein Tochter
. Hat ja auch Vorteile, dass sie einen eigenen Kopf haben. Und wenn sie mal nen Winter kalte Füße hatten, sind die Damen um eine Erfahrung reicher
.
Ja, die Mädels werden schon richtig
Knuddeldrückzurück
Februar 4th, 2010 at 12:24
Liebe Wally,
das mit dem PC ist ja blöd. Ja, platt machen ist da wohl am Besten.
Diese Geschichte von dir kenne ich ja schon, aber immer wieder lustig, sie zu lesen.
Nun, da wirst du ja ganz viel Verständnis für deine Tochter aufbringen, wenn sie das Trotzige von dir geerbt hat.
Liebe Grüße,
Martina
Februar 4th, 2010 at 13:06
Liebe Martina
Nun ja, Verständnis hab ich natürlich, aber dennoch bringen mich die Trotzaktionen meiner Tochter oft von 0 auf 180 auf die Palme und können furchtbar anstrengend sein *stöhn* *lach*
Mit meinem PC krieg ich echt die Krise
. Die letzten beiden Tage lief er wieder normal, fuhr nicht selbständig herab - aber heute morgen fuhr er wieder runter, kaum dass ich mein Weblog betreten hatte. Hab dann wieder neugestartet und mein Problem mal ausgegoogelt, fand in einem PC Forum den Hinweis ein bestimmtes Häkchen unter “Arbeitsplatz/Starten und Wiederherstellen” rauszunehmen. Hab ich gemacht und bin jetzt seit mehr als 1 Stunde ununterbrochen online, wobei ich dem Frieden aber nicht recht traue. Zudem fand ich in dem Forum auch den Hinweis, dass oft ein Defekt im Netzteil für das selbständige Runterfahren verantwortlich ist. So hab ich jetzt wenigstens mal ein paar Anhaltspunkte gefunden.
Aber weil der PC so langsam ist kommen wir ums platt machen nicht drum rum. Wenn ich nur nicht so Angst hätte, dass danach gar nix mehr geht
Liebe Grüße,
von Wally
Februar 5th, 2010 at 17:52
Dass dann gar nichts mehr geht, kann ich mir eigentlich nicht vorstellen, liebe Wally. Es sei denn die Hardware ist defekt. Aber dann müsste es auch jetzt gar nicht mehr gehen oder bald den Geist aufgeben, denke ich.
Andererseits bin ich ja auch kein Experte. Ansonsten hilft alles neu aufspielen meistens. Kostet nur immer viel Zeit, finde ich. Aber meist geht danach wieder alles schneller und besser. Jedenfalls habe ich die Erfahrung gemacht.
Ich erinnere mich noch, als meine Festplatte nicht mehr so ganz in Ordnung war. Da habe ich mindestens monatlich, wenn nicht öfter, die Festplatte formatiert und alles neu aufgespielt.
Ging dann eine Weile prima.
Bis ich dann zur Technikerin mutierte und endlich Max gegen Sam ausgetauscht habe, du erinnerst dich?
Ich würde dir ja empfehlen deine Festplatte zu partitionieren (falls sie groß genug ist), dann kannst du deine Daten auf einer anderen Partition abspeichern als das Betriebssystem. Nachdem ich damals diesen Virus hatte und mein Neffe, der Experte auf dem Gebiet ist, mit Mühe und Not meine Daten retten konnte (ich hätte das nicht mehr hinbekommen) habe ich das gemacht. Der Rat stammt natürlich auch von meinem Neffen.
Wenn du nämlich dann mal das Betriebssystem neu aufspielen musst, warum auch immer, brauchst du deine Daten nicht noch woanders unterzubringen. Dann brauchst du nämlich nur die Partition formatieren, die das Betriebssystem enthält. Wenn du sowieso formatierst und neu aufspielst, dann wäre das die Gelegenheit.
Trotzdem ist es natürlich immer sicherer regelmäßig eine Kopie der wichtigsten Daten zu machen.
Ich vernachlässige das leider auch immer wieder. *seufz*
Ich hoffe, dass du das wieder hinbekommst.
Liebe Grüße,
Martina
Februar 12th, 2010 at 13:19
Liebe Martina
Sorry, dass ich jetzt erst antworte. Ich war schon tagelang nicht mehr online, nicht wegen der PC Probleme, sondern wegen Schlappheit, Kreislaufstörungen und “zu nix Lust - Zuständen” , die das Sofa zu meinem Lieblingsplatz machten, nun ja, so hab ich nun wenigstens endlich das Buch für unseren Stammtisch ausgelesen *lach* . Ich befürchte, mir geht einfach die Kraft aus, was kein Wunder ist, denn ich hatte im letzten Jahr nur 1 Woche Urlaub, das hat nun mal nicht gereicht um meinen Energietank aufzufüllen.
Natürlich erinnere ich mich an die Geschichte von Max und Sam
. Und bewundere sehr, wie du diesen technischen Kram immer selbständig bewältigst
. Ich hab da leider nicht nur null Ahnung sondern auch absolut kein Händchen für technische Dinge *seufz* .
Partitionieren - danke für den Tipp! Ich geb das mal an meinen Sohn weiter, der kriegt das bestimmt hin. Allerdings ist fraglich, ob es sich überhaupt noch lohnt an unserem PC rumzuwerkeln. Denn wenn ich mir so die letzten Monate vor Augen hole deutet alles darauf hin, dass er wohl vorhat sich stückchenweise zu verabschieden *heul* . Erst ein ´nicht reparabeler Defekt´in meinem ehemaligen Benutzerkonto, dann verabschiedete sich der Tastaturanschluss, so dass wir nur noch Tastaturen mit usb Anschluß verwenden können, dann fuhr er nicht mehr aus eigener Kraft hoch, sondern braucht schon seit Monaten manuellen Anschub über die F1 Taste, als nächstes verabschiedete sich das CD Laufwerk, nix geht mehr, es liest nichts mehr … nun das Problem, dass er immer langsamer wird, `ewig´ braucht, bis er hochgefahren ist, sich nach Lust und Laune ab und zu selbst runterfährt - Fakt ist: für einen neuen PC ist kein Geld da, ich hoffe wir kriegen “unseren Alten” zumindest noch mal soweit hin, dass es wieder bißchen Spaß macht sich dran zu setzen. So, wie er jetzt läuft macht es nämlich keinen Spaß mehr, ist eher nervend *seufz* . Ich hab auch noch immer nicht meine Daten kopiert, nur einige Geschichten auf mein Laptop rübergezogen, hab mir vorgenommen am Sonntag endlich zumindest die wichtigsten Dateien alle auf einen usb Stick zu ziehen.
Nix-nutzige-Grüße *stöhn**lach*
von Wally
Februar 12th, 2010 at 14:25
Oh je, das hört sich aber gar nicht gut an, liebe Wally.
Vielleicht lässt sich das eine oder andere Teil austauschen? Oder lohnt sich das gar nicht? Hmmmm… einen gebrauchten PC, der noch in Schuss ist vielleicht? Schade, dass ich keinen brauchbaren alten PC habe, ich würde ihn dir so überlassen.
Wie wäre es mit einem externen CD-Laufwerk oder DVD-Laufwerk mit USB-Anschluss? Ich weiß wohl grad nicht, was die so kosten. Aber ganz ohne ist ja auch blöd. Wie willst du denn dann neu installieren? Hmmm…
Ich hoffe, ihr bekommt es einigermaßen hin. Ohne ist ja auch nix. Wenn ich irgendwie helfen kann, einfach fragen. Ja?
Liebe Grüße,
Martina
Februar 13th, 2010 at 14:12
Liebe Martina
Mein Sohn meint, er kriegt das schon irgendwie hin, keine Ahnung wie er sich das ohne funktionierendes Laufwerk vorstellt *schulterzuck* *lach* . An ein externes Laufwerk hatten wir auch schon gedacht, aber vom Preis her ist es tatsächlich so, dass wir uns von dem Geld ebenso einen gut erhaltenen gebrauchten Pc kaufen könnten, Problem auch, dass unser PC eine Art `Kompakt PC´ ist, an dem sich nicht so einfach was austauschen oder hinzufügen lässt … hmmh … `was tun?, sprach Zeus´*grübel* . Ich hoffe, wir finden bald eine Lösung, denn wir denken auch über D-Lan nach, Datentransfer über Steckdose, um das ganze Kabelgedöns aus dem Wohnflur zu kriegen, was aber erst Sinn macht, wenn das Problem mit meinem PC geklärt ist *stöhn* . Zudem hat sich auch beruflich wieder eine Leerlaufphase aufgetan, die mich nicht nur deshalb zum Grübeln verleitet, weil sie seit diesem Monat erhebliche finanzielle Einbußen mit sich bringt, sondern mich auch mehr und mehr daran zweifeln lässt, ob ich psychisch in der Lage bin meine derzeitige Arbeitstätigkeit auf Dauer ausführen zu können. - Kurz und knapp: Weiß mal wieder nicht, wo mir der Kopf steht und warte auf ein Wunder, dass all meine Probleme zufriedenstellend löst *lach*
Liebe Grüße,
Wally
Februar 16th, 2010 at 23:21
Liebe Wally,
was muss ich hier lesen? Dem PC geht’s schlecht, das ist nicht gut. Dir geht’ schlecht, das ist noch viel schlimmer.
Helfen kann ich dir zwar nicht so auf Distanz. Aber ich kann dir alles Gute wünschen, Gesundheit, Kraft und dass das Jahr besser weiter geht, als es angefangen hat.
Eine Umarmung für dich und liebe Grüße
Uta
Februar 21st, 2010 at 14:07
Liebe Uta
Umarmungen tun mir zur Zeit besonders wohl, vielen Dank!
. Gesundheitlich bin ich arg angekratzt, nervlich auch, vor allem die Probleme mit dem PC nerven voll, denn sie wachsen sich immer weiter aus. Eventuell haben wir aber eine Alternative gefunden, keine super Lösung zwar, aber wenn wir mein altes Laptop wieder internettauglich hinkriegen (was eher möglich scheint, als unseren PC in Ordnung zu kriegen
) , dann könnte ich wenigstens wieder täglich online sein, das Laptop ist zwar ziemlich langsam, aber wenigstens stürzt es nicht dauernd ab.
Drück mir die Daumen, dass es klappt
Liebe Grüße,
Wally
Februar 23rd, 2010 at 14:47
Jop…so Schneeanzug und sowas trag ich im Urlaub, aber nicht hier in meinem Alter ^^
März 7th, 2010 at 14:52
Ist ja hier auch meist nicht nötig, weil wir kaum Winter haben, aber in diesem Winter hätte sich ein Schneeanzug eventuell doch gelohnt *lach* . Aber ich würde so ein Ding wohl auch im dicksten Winter nicht anziehen wollen und meine Kids schon gar nicht
.
LG Wally