Wie in jedem Jahr, wenn `St.Martin´ und kurz darauf der Geburtstag meiner Tochter vorbei ist, habe ich auch nun das Gefühl:
der `Endspurt´ ist eingeläutet, das Jahr bewegt sich in schnellen Schritten auf sein Ende zu! Und zwar so zügig, als könnte es kaum erwarten, Platz zu machen für ein neues.
Die Tage scheinen mir viel schneller zu vergehen, als in den letzten Monaten :shock: .
Und nach dem Motto: der Countdown läuft! …
bricht in mir ungewollte Hektik aus. Denn ich wollte doch noch dieses und jenes tun, in diesem Jahr und auch noch …

Okay, ganz ruhig … hab doch vieles durchgezogen und einiges vorangetrieben was mir wichtig war. Habe agiert, anstatt resigniert. Also, ein bißchen Schulterklopfen darf ich mir durchaus gestatten :cool: … auch wenn ein paar Punkte übrig bleiben, die noch (immer) nicht abgehakt ist *seufz* .

Quälend vor allem der Gedanke, dass ich in diesem Jahr sehr viel weniger Zeit mit Schreiben verbrachte, als in den Vorjahren. Die Ausbeute meiner diesjährigen `schriftstellerischen Werke´ ist verschwindend gering, kaum vorhanden. Von meinen vier Romananfängen ist noch immer keiner zu einem fertigen Manuskript gewachsen :-( . Ich bin als Autorin stehen geblieben, hab mich nicht weiter entwickelt, schlimmer noch, ich hab mir als Grund fürs nicht-schreiben “hab leider grad keine Zeit” aufs Banner geschrieben…*Kopf schüttel*
… und frage mich mittlerweile, ob es sein kann, dass mir das Schreiben doch nicht so viel bedeutet, wie ich mir sicher war zu wissen… ? :shock:
Es ist doch erst ein paar Monate her, als ich Schreiben als einen mir wichtigen Lebensinhalt bezeichnete, und nun - hat es sich so weit (bzw ich mich von ihm) entfernt, dass ich mich wie ein `Grenzgänger´ fühle: Ab und zu mache ich `einen Besuch´ in meinem Schreibkämmerlein, schreib ein bißchen rum und dann: … denn Tschüß bis nächstes mal *winkewinke* :-(

Eines steht fest: dieses Jahr hat meine lang gehegten Prioritäten vollends auf den Kopf gestellt. Wenn auch in manchen Dingen gezwungermaßen, so hab ich mich doch häufig mehr vom Alltag `gängeln´ lassen, als meine Schritte selbst zu gehen. Einzig der Gedanke, dass ich dieses Jahr eine (kleine) berufliche Besserstellung erreichen konnte, tröstet mich. … Wobei, wenn ich ehrlich bin, war auch dies nicht unbedingt `mein´ Werk, sondern eher eine Gunst des Schicksals.
… Aber vielleicht muss das ja so sein, dass man sich auch mal `gängeln´ lässt, um so das Gehen neu zu lernen? - Denn wenn ich eines gelernt hab ich in diesem Jahr, dann ist es : neue Schritte/Wege zu gehen. Das ist Fakt.
Also, doch kein so schlechtes Jahr ;-) .
Und jetzt: ab in den Endspurt!