Die Tendenz in Bezug auf weibliche Arbeitskräfte ist nach wie vor zunehmend auf jüngere Frauen ausgerichtet. Weibliche Mitarbeiter im Alter zwischen 20 und 30 Jahren werden vom Großteil der Arbeitgeber bevorzugt, denn junge Frauen gelten als

- körperlich und geistig voll fit,

- hochmotiviert,

- noch lernfähig,

- meist unabhängig und flexibel,

- noch `lenkbar´ und

- bereit für die Karriere auch gelegentlich einen Ortswechsel in Kauf zu nehmen

Also unbedingt erste Wahl bei der Arbeitsplatz-Vergabe… oder, vielleicht auch nicht? - Denn Frauen zwischen 20 und 30 sind doch vor allem auch eins:

- alle im `geburtsfähigen´ Alter…

… und schon so manchem Arbeitgeber wurde dieses kleine Detail zum Verhängnis, wenn sich, wie von einem Virus überschüttet, eine junge Frau nach der anderen in den Mutterschutz- und Erziehungsurlaub verabschiedete…

Warum also bevorzugen die Unternehmen bei der Auswahl ihrer weiblichen Mitarbeiter grundsätzlich junge Frauen - obwohl es eine sehr wertvolle, stabilere Alternative gibt, nämlich uns:
die Mitt-Vierziger-Berufsrückkehrerinnen !

Denn wir haben Fähigkeiten zu bieten, in denen die Jüngeren (noch) nicht mithalten können.

Unser Alter bringt es mit sich, dass wir

- lebenserfahrener sind.
Logisch, um so älter man ist, um so mehr hat man erlebt, umso erfahrener ist man, vor allem im Umgang mit Menschen.
Wir sind

- Organisationstalente,
weil wir über Jahre hin darin geübt sind möglichst effizient zu arbeiten, um Haushalt, Kinder und noch eine ganze Menge an Abläufen so strukturiert unter einen Hut zu bringen, dass `der Betrieb läuft´,
und wir gehen auch

- nicht mehr in Mutterschutz- und Erziehungsurlaub,
weil wir zu alt zum Kinderkriegen sind,
… und weil auch der Punkt Kindererziehung bei uns überwiegend abgeschlossen ist sind wir

- flexibel in den Arbeitszeiten,
Flexibilität die wir uns durch unser erworbenes Organisationstalent schaffen, und wir

- motzen nicht rum, wenn wir Samstags mal bis in den späten Abend arbeiten müssen,
denn unsere `Jump and Run´ Zeit liegt hinter uns, wir brauchen das nicht mehr, an jedem Wochenende `auf Piste´ zu gehen und zudem sind wir

- sehr viel belastbarer, als allgemein angenommen!
sowohl phsychisch, als auch körperlich,
was zur Folge hat, dass wir

- nicht gleich eine Krankmeldung abgeben, wenn es uns mal nicht gut geht,
sondern erst dann, wenn es wirklich nicht mehr geht. (Eine Eigenschaft, die vor allem die Mütter unter den Mitt-Vierziger-Berufsrückkehrerinnen mitbringen, denn Mütter sind es gewohnt so lange arbeiten zu müssen, wie sie sich auf den Beinen halten können) - und noch eines haben wir älteren den jüngeren Frauen voraus:
wir

- beschweren uns nicht, arbeiten “zu müssen” ,
sondern sind

- dankbar, wieder arbeiten “zu dürfen”,
dankbar für die Chance zeigen zu können ´was wir drauf haben´ und entgegen so mancher Meinung sind wir auch immer noch

-lernfähig!
Wenn auch nicht mehr so kompromisslos wie jüngere Frauen, so aber doch gezielter. Denn wir können unsere Fähigkeiten besser einschätzen, aufgrund .. ja, klar, unserer Lebenserfahrung ;-) .

Und dennoch müssen all unsere Fähigkeiten im Verborgenen blühen, bleibt unser großes Potenzial ungenutzt, unentdeckt von den meisten Arbeitgebern - weil sie ihr Augenmerk nicht auf uns richten, uns aufgrund unseres Alters unbesehen abgeschrieben haben … ohne zu ahnen, was ihnen da entgeht … nämlich: eine wertvolle, treue Mitarbeiterin, die mit ihnen durch dick und dünn geht … und noch mindestens 15 Jahre erhalten bleibt … , während jüngere wegen Hochzeit, Kinder kriegen, oder Umzug zu einem neuen Partner im Durchschnitt höchstens 5 - 7 Jahre einem Unternehmen erhalten bleiben.

Darum liebe Arbeitgeber:
Lassen Sie sich mehr Zeit und denken Sie gut nach, bevor Sie das nächste mal zur Wahl schreiten. Seien Sie schlauer, als die anderen und denken sie nicht kurzfristig, sondern langfristig voraus. Geben Sie sich selbst und uns eine Chance!
Und entscheiden sie sich für uns, die

( X ) Mitt-Vierziger-Berufsrückkehrerinnen

Und ich garantiere Ihnen:
Gemeinsam, sind wir stark :cool: