Ruckzuck hatte sich der Abend auf Straße und Häuser gelegt. Eben noch alles hell, nun alles dunkel. Fast alles. Und das Bild, dass sich mir bot faszinierte mich derart, dass ich vom Sofa aufsprang und mich nah ans Fenster pirschte, so nah, dass meine Nase die Scheibe berührte. Ungläubig weiteten sich meine Augen, und freudig. Dieses Bild, so passend, hatte der Himmel extra nur für mich gemalt, da war ich mir sicher.

In den dunklen Umrisssen der umliegenden Häuser ein kleines Stück leuchtender Horizont … wie ein Hoffnungsschimmer in der Dunkelheit … geschmückt mit einem winzigen, aber kräfig hellen Lichtschein, der sich als Straßenlaterne entpuppte … , die ich vorher noch nie wahrgenommen hatte. Auf einmal war sie da, wie aus dem Nichts, und strahlte hell in das kleine Stückchen des hoffnungsschimmernden Horizonts hinein - mystischerweise ausgerechnet an dem Abend des Tages, der einen Lichtblick in meine so lange düstere Zukunft brachte.

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Denn vorgestern öffnete sich unerwartet eine Tür, erst nur einen Spalt breit, doch seit gestern nachmittag ist klar, ich darf sie weit öffnen, hindurchgehen, einen neuen Raum betreten, der mir, wenn auch noch keine rosige, so doch eine bessere Zukunftsperspektive bieten wird: ab 1. August wird aus meinem bisherigen Minijob eine Teilzeitarbeit, mehr Arbeitsstunden, mehr Regelmäßigkeit, mehr monatliches Einkommen. - Es ist nur ein kleiner Schritt, aber er wird wieder mehr Sicherheit in mein Leben bringen, ich freue mich sehr darauf.
Und mit meinen neuen, geregelteren Arbeitsszeiten wird auch wieder mehr beständiger Rhythmus in meinen Alltag einkehren. Dann habe ich auch wieder mehr Zeit, um regelmäßig in euren Blogs vorbeizuschauen, was mir in der letzten Zeit, vor allem in den letzten beiden Wochen kaum möglich war und mir gefehlt hat.

Doch nun werde ich erst einmal ausspannen, bißchen Ferien machen, nein, nicht lange, nur ein paar Tage,
wünsche euch vorab schon ein schönes, sonniges Wochenende,
bis bald,

Liebe Grüße an alle
von Wally