Oktober 2008
Monatsarchiv
Allgemein31 Okt 2008 12:40 pm
Buchtitel-Poesie
Von wortmeers Buchtitel-Poesie inspiriert, hab ich mir einen Spaß daraus gemacht, auch in meinem Bücherregal die Titel dahingehend zu durchforsten. (Dabei fiel mir auf, dass die meisten meiner Bücher mit “Der … Die… oder… Das” beginnen. Scheinbar habe ich ein Faible für Der-Die-Das-Titel
).
Hier nun meine eigene “Buchtitel-Poesie”:

“Dieser Hunger nach Leben …
Der fremde Gast,
Hinter den Kulissen,
Traumzeit …
Keine Angst
Gefährliche Geliebte,
Die Liebe kennt keine Zeit …”
( Beatrice Saubin/ Charlotte Link/ Dieter Bohlen/ Barbara Wood/ Frank Schätzing/ Haruki Murakami/ Brian L. Weiss)

“Der Gesang der Wale,
Eine Handvoll Himmel,
Himmelsfeuer …
Catherine
… Vom Winde verweht.”
(Adam Armstrong/ Willi Heinrich/ Barbara Wood/ Juliette Benzoni/ Margaret Mitchell)
Reimereien29 Okt 2008 09:47 pm
Verwirrtes
Den ganzen Tag
das Hirn so träg,
die Augen müd,
oh je
Kaum was geschrieben,
mehr gesurft
die Zeit verbummelt
seufz
Dann ein paar Stündchen
rumgelümmelt
auf der Couch
autsch
Mein Fuß, er zwickt,
macht mich verrückt,
er meldet Schnee
och nee
Wirre Worte, ohne Sinn
was andres krieg ich heut nicht hin
Am besten, ich leg mich zur Ruh´
mach für heut die Äuglein zu
Morgen ist ein neuer Tag,
dann geht es los
mit neuer Kraft
vielleicht
Allgemein27 Okt 2008 10:19 am
Daten-Crash
Liebe Leser
Ich kann zur Zeit leider keine Antwort zu Kommentaren einstellen
.
Während ich mich am Wochenende auf einer Familienfeier vergnügte, kam es hier in meinem Weblog zu einem Datencrash in der Kommentar-Datenbank. Meine admin-Kommentarfunktion funktioniert nicht mehr, auch einige eurer Feedbacks sind verschwunden. Keine Ahnung, wieso, weshalb, warum.
“Should be repaired” heißt es in der Meldung. Mir bleibt nichts weiter übrig als zu hoffen, dass bald alles wieder funktioniert.
Bitte um Verständnis, dass ich euch auf eure Beiträge momentan nicht antworten kann.
Liebe Grüße
von Wally
P.S.
Und während ich hier schrieb, ist ein Kommentar, den ich vorher nicht absenden konnte nun doch erschienen, hab ich soeben bemerkt. Dann versuch ich´s mal weiter, hoffe, es ist bald wieder alles im Lot *seufz*
Herzgefühle
Morgensonne taucht die Bäume in goldenes Licht und wirft güldenen Schein, wie flüchtig, über Häusergiebel. Obwohl es noch kühl draußen ist, scheint es doch warm.
Fröhlich und freudig hüpft mein Herz, einfach so, ohne Grund. Es braucht scheinbar keinen Grund, um fröhlich zu sein. Befindet sich im “Ist-Zustand”, ist nicht traurig oder ängstlich, sondern `ist fröhlich´, `ist erfreut´. Heute. Einfach so.
Wie schön, dass das Herz nicht kontrollierbar ist und keinen Grund für Empfindungen braucht, sondern einfach nur fühlt. Sonst wäre es heute nicht fröhlich, weil es keinen Grund zur Fröhlichkeit gibt, würde nicht freudig hüpfen, sondern unruhig pochen, mir beklemmende Ängste senden, die ich eigentlich spüren müsste und gestern noch gespürt habe - aber nun sind sie weg.
Ich spüre Freude, weiß nicht warum. Und denke nicht darüber nach, genieße nur.
Freue mich, weil mein Herz sich freut. Einfach so. Freue mich, weil ich seine Freude empfinden kann.
Hallo Tag, hallo Leben, seid herzlich willkommen, in meinem Herzen. In mir.
Allgemein20 Okt 2008 09:05 am
Wieder mal spontan
In der Not kommen einem die verücktesten Ideen. Aber, auf meinen letzten Beitrag bezogen, hab ich mir gedacht: wer nicht wagt, gewinnt auch nicht. Und zu verlieren hab ich nichts.
Meine neueste Spontanität
findet ihr hier …
Zitate/"Weisheiten"17 Okt 2008 09:23 am
Nicht weil es schwer ist,
wagen wir es nicht,
sondern
weil wir es nicht wagen,
ist es schwer.
Lucius Annaeus Seneca
Allgemein10 Okt 2008 12:27 pm
Vom Winde verweht …
Sie liegen dort wie sorgfältig angehäuft, bewusst platziert. Doch es ist nicht Menschenhand gewesen, die dieses bunte Bild zusammenfügte, nein, der Wind ist der Meister dieses Werkes. Er hat sie von ihren ursprünglichen Standpunkten losgelöst, sie erst verweht, ziellos treiben lassen und dann `zusammengeweht´, vor dem Eingang meines Elternhauses.
Fasziniert betrachte ich diesen bunten Haufen. Zücke geistesgegenwärtig mein Handy, schalte die Fotokamera ein, knipse, beugte mich, knipse, hocke mich, knipse … fühle mich dabei, als würde ich ein Zeitzeugnis erstellen.
Frage mich, ob dieses Bildnis ein Zufallsprodukt ist - oder ob der liebe Wind die Blätter vielleicht bewusst so zusammengefügt hat?
Vielleicht kann er nicht nur wehen,
der Wind …
sondern auch denken? Wer weiß das schon … 
Ich kann nicht ausmachen, ob sie alle hier aus dem nahen Umkreis kommen, es sind zu viele verschiedene Arten. Einzeln herumliegend würden die Blätter wohl eher einsam und hilflos erscheinen, würden kaum wahrgenommen, wären `unsichtbar´, doch so wurden sie wie zu einem Polster zusammengefügt, zu einer starken Einheit zusammengeweht, nun sind sie `sichtbar´, zusammen, und auch einzeln.
Blätter verschiedener Blumen und Bäume, liebevoll aufeinander getürmt - wie brüderlich vereint kuscheln sie sich `multikulti´ vertrauensvoll aneinander …
…Wenn das für uns Menschen doch auch so einfach wäre …

Was ich schon immer mal …
Dori hat mir ein Stöckchen zugeworfen, dass sie von Zentao erhielt, der es von Luiza aufgegefangen hatte.
An diesem Stöckchen hängt nur eine einzige Frage, die zu beantworten ist. Aber die hat´s in sich! Lange, lange hab ich über der Antwort gegrübelt. Hier nun meine `Eigen-Recherche´auf dem Weg zur Antwort auf die Frage:
Was ich schon immer mal machen wollte
Warum nur ist diese Frage für mich so schwer zu beantworten? Warum fällt mir nicht spontan die Antwort dazu ein? Hab ich keine Träume, keinen Wunsch, den ich mir gerne erfüllen würde? Natürlich hab ich Wünsche und Träume, aber sie variierten je nach Lebensphase…
In meiner Jugend wollte ich mal als Globetrotter durch die Welt ziehen, in einem klapprigen VW Bus, als Sängerin mit eigener Band. Heute hier, morgen dort auftreten, den Lebensunterhalt mit Musik machen verdienen, ohne Anspruch auf Luxus, im Gepäck überwiegend nur Neugier auf die `große, weite Welt´und Lust auf Leben.
Im Alter von dreißig Jahren waren meine “möchte ich mal machen” Wünsche völlig anders gelagert. Nun waren es eher ideelle, soziale Ziele, die mich euphorisierten. Ich hatte den dringenden Wunsch mal ein Kinderheim zu gründen, um einsamen Kindern ein fröhliches, liebevolles Zuhause zu bieten und, ja, nach Afrika ziehen und mich als Missionarin um verwaiste Kinder kümmern, das wollte ich damals auch.
Mit vierzig Jahren wurden meine Wünsche dann eher egoistisch. Ich begann zu schreiben, wollte mal nach Irland oder Schottland reisen, mehrere Monate lang, in dieser inspirierenden Umgebung viele, viele Geschichten oder sogar einen Roman schreiben …
…Momentan aber “würde ich mal gerne” einen Großeinkauf in einem riesigen Warenhaus machen, alles was das Herz begehrt in einen/ oder mehrere
Einkaufswagen legen, alles mit nach Hause nehmen dürfen, ohne bezahlen zu müssen … schwärm …
Aber all dies beantwortet die Frage nicht. Denn es geht ja darum, was ich IMMER schon mal machen wollte. Durch all die Grübeleien komme ich zu dem Schluß, das es wohl nur eins gibt, was ich immer schon mal machen wollte: mal eine Zeit lang ohne Hektik, Zwänge, Verpflichtungen - einfach in den Tag hinein leben können, ohne irgendwas “zu müssen”, nur tun können, wonach mir gerade der Sinn steht *lächel*
****************
Da diese Stöckchenfrage ziemlich ins Private geht und ich mir unsicher bin, wer sie gerne beantworten würde oder wer lieber nicht - werfe ich nun, anstatt gezielt, für alle, die es gerne aufheben möchten zwei Hände voll Stöckchen in die Menge
.
Also: das `Buffett ist eröffnet´, greift zu! 