September 2008


Persönliches26 Sep 2008 05:39 pm

Ich wünsche euch ein schönes sonniges Herbstwochenende.
Bin ein paar Tage weg.

Bis bald.

Liebe Grüße an alle
von Wally

"Blogger-Stoeckchen" und Awards22 Sep 2008 11:46 am

i-love-your-blog.jpg

Ganz herzlichen Dank für diesen liebevollen Award, der mir zwei mal, je 1x von Dori und von wortmeer verliehen wurde. Ich freue mich sehr darüber, dass ihr mein Weblog so schätzt, dass ihr beim Weitergeben des Awards auch an mich gedacht habt :-) .

Und hier sind die Regeln, wie der Award weitergegeben wird( bzw. weitergegeben werden soll ;-) ) :

1. Der Blogger kann das Logo auf seinen /auf ihr Blog speichern.
2. Verlinke die Person, von der Du den Award bekommen hast.
3. Nominiere mindestens 7 weitere Blogs.
4. Verlinke diese Blogs mit Deinem und,
5. Hinterlasse eine Nachricht auf den nominierten Blogs.

*****************

Das Weitergeben dieses Awards ist, finde ich, eine schwierige Sache *grübel*. Denn zum einen mag ich alle Blogs, in denen ich `spazieren gehe´, zum anderen haben einige Blogger, denen ich gerne den Award verliehen hätte, schon einen erhalten und schon weitergegeben und wollen vielleicht nicht noch mal … Zudem mag auch nicht jeder Blogger solche “Weitergeb-Sachen”… Ich habe gegrübelt und hier nun das `Ergebnis´:

Für alle:
Ich liebe eure Blogs ! :-) - weil sie so persönlich, lebensnah und inspirierend sind, jeder auf seine ganz eigene Art gestaltet ist und hinter dem `virtuellen Blogger´auch den Menschen sichtbar macht.

Ich gebe den Award mit einem herzlichen “Ich liebe deinen Blog” weiter an:

a)
Mamü, wortmeer, Ulf, Uta und Dori - die diesen Award zwar alle schon erhalten haben, aber ich würde mich freuen, wenn ihr ihn trotzdem noch mal annehmt, ihr müsst ihn ja nicht nochmals weitergeben, nur wenn ihr möchtet.

b)
… und `neu´ weitergeben möchte ich ihn an:

Dodo
Eluin
Ika
Mina Losa
Sabine
Sarah
Susanne
Yvonne

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr ihn annehmt. (Und wer “das mit dem Weitergeben” nicht gern tun möchte, kann den Award ja trotzdem bei sich im Blog posten und sich daran erfreuen. :-) … ich seh das nicht so eng ;-) )

"Balkongedanken" and Allgemein18 Sep 2008 10:48 am

Nun ist es richtig Herbst geworden. Sonnig, klar und kalt. Zu kalt, um sich auf den Balkon zu setzen. Zu schön, um nur durchs Fenster nach draußen zu schauen.
In den Rahmen der offenen Balkontür gelehnt, lasse ich mir den frischen Wind durchs Hirn blasen. Das tut mir gut, klärt die Gedanken, öffnet den Blick…
Unkraut wuchert aus den Balkonpflanzen. Hab mich nicht genug gekümmert um sie, in diesem Sommer. Nun neigt sich ihre blühende Zeit dem Ende zu. Sie sind vergänglich. So wie vieles im Leben vergänglich ist, kurzlebig oder langlebig, aber dennoch vergänglich…

An dir aber scheint die Zeit spurlos vorübergegangen zu sein. Ich sehe dich gerne an. Dein gelassenes Lächeln verzückt mich noch genauso wie am ersten Tag, wie damals vor siebzehn Jahren, als du zu mir kamst … Ich weiß noch, wer dich mitgebracht hat, du warst ein Geschenk, den Anlass weiß ich nicht mehr genau, ich glaube zu meinem dreißigsten Geburtstag …. lang lang ist´s her … viel ist passiert seit dieser Zeit, in meinem Leben, mir passiert, mein Leben ist mir passiert. Hat Spuren hinterlassen, in meinem Inneren, auf meinem Äußeren…
Doch du, du hast dich nicht verändert, bist derselbe geblieben. Egal ob Regen, Sonne, Schnee oder Frost: du liegst da und lächelst - als wäre das Leben ein Klacks und im Liegen und lächelnd zu meistern. Und erinnerst mich immer wieder daran, dass es so was wie Beständigkeit tatsächlich gibt…
Ich mag dich sehr, mein kleiner Freund. Und hoffe, dass wir beide noch lange gemeinsam durchs Leben gehen.

hippo.JPG

Allgemein09 Sep 2008 12:39 pm

Als ich die Praxis betrete erspare ich mir den üblichen Gruß an die Sprechstundenhilfe, denn sie telefoniert gerade, sieht mich nicht und ich will sie nicht stören. Ich begebe mich schnurstracks ins Wartezimmer.
Von meiner Tochter ist weit und breit nichts zu sehen. Sie ist also schon im Behandlungsraum. Ich schnappe mir eine Frauenzeitschrift und lasse mich möglichst gemütlich auf einem der harten Stühle nieder - mit dem erfreulichen Gedanken vor Augen, dass dies heute der vorletzte Termin meiner Tochter beim Kieferorthopäden ist. Und sehe erleichtert dem Ende dieser, auch für mich, strapaziösen Zahnspangen-Zeit entgegen.

Ich blättere neugierig in der Zeitschrift, bleibe irgendwann wissbegierig an einem Gesundheits-Thema hängen. Es geht um eine Umstellung der Ernährung, um den körperlichen “Säure-Basen-Haushalt” auszugleichen. “Viele Menschen leiden an einem übersäuerten Magen”, steht da. Und welches Essen “gut” und welches “nicht gut” ist, steht natürlich auch dort. Und um so länger ich lese, umso mehr weiten sich meine Augen: Obst soll man nur am Vormittag essen, Salat nicht mehr nach 14 Uhr, wenig Fleisch wäre ratsam und abends kein Brot, keine Wurst, keine Milchprodukte, lieber gedünstetes Gemüse essen, denn davon darf man so viel essen, bis man rundum satt ist, dazu Kräutertee oder stilles Mineralwasser. - Nun ja, wer´s glaubt und tun möchte … aber ein bißchen nachdenklich werde ich schon… Obst esse ich, wenn überhaupt, immer nachmittags, Salat zum Mittagessen bereite ich bewusst mehr zu, den Rest esse ich dann abends … zu einem leckeren Wurst-Brot … aber zumindest mit meinem allabendlichen Kräutertee und stillem Mineralwasser liege ich voll im gesundheitlichen Trend.
Doch als ich nun die möglichen Folgen von Übersäuerung im Körper lese stockt mir der Atem: “Nahrungsunverträglichkeiten, Allergien, Müdigkeit, Abgeschlafftheit bis hin zu rheumatischen Beschwerden…” - Mir ist, als hielte mir jemand einen Spiegel vor. Denn dieses `Krankheitsbild´ trifft meinen langjährigen Gesundheitszustand genau ins Schwarze.
Ich klappe die Zeitschrift zu. Genug gelesen. Bin verunsichert.

Und wische den Gedanken an das Gelesene aus dem Kopf, als mir klar wird, dass ich schon seit über einer Stunde hier im Wartezimmer sitze.
Es ist schon 16 Uhr. Wo bleibt meine Tochter? Unrast erfasst mich. Ich stehe hastig auf, wandere im öffentlichen Teil der Praxis umher, versuche einen Blick durch die mit Milchglas verschleierten Türen zu erhaschen. Aber ich sehe nur Schatten. Wenn das noch lange dauert läuft meine Parkzeit wieder ab, so wie beim letzten Mal. Die Sprechstundenhilfe führt wieder ein Telefonat, ich verkneife mir, sie nach dem Verbleib meiner Tochter zu fragen, setze mich wieder ins Wartezimmer, tripple mit den Füßen ungeduldig auf und ab.
16.30 Uhr. So, nun ist es wieder mal passiert. Mein Parkschein läuft soeben ab. Wütend gehe ich erneut nach vorne, spähe wieder durch die milchigen Scheiben, erkenne natürlich auch diesmal nichts. Wie lange dauert das denn noch? - Bevor ich mich entrüstet an die Sprechstundenhilfe wenden kann, hat sie mich entdeckt und sieht mich erschrocken an: “Ihre Tochter ist nicht mehr hier. Die ist schon lange fertig!”
Ich kann nicht fassen, was ich höre.
“Tut mir leid, ich habe sie nicht rein kommen gesehen”, meint sie mitleidig, ” sonst hätte ich ihnen das schon früher gesagt.”
“Wie lange ist sie denn schon fort?”
“Mindestens eine Stunde.”
- Ich verstehe nicht, was hier abläuft. Bin völlig verwirrt. Als wäre ich mit meinem Kopf frontal an eine Wand gelaufen. Frage mich, wo meine Tochter ist.
Ich bedanke mich knapp für die Auskunft und hechte aus der Praxis, die Treppen hinunter, auf die Straße.

Wieso haut die einfach ab? Ich verstehe die Welt nicht mehr. Bin wütend. Stinksauer. Und ebenso besorgt. Kann kaum einen klaren Gedanken fassen. Ärgere mich über mich selbst, weil wir beide keine Handys mithaben. `Sie ist doch schon 13 Jahre alt, mach dir nicht so einen Kopf, ist doch keine Großstadt hier´, versucht mein Verstand mich zu beruhigen. Doch das Gefühl mütterlicher Besorgnis lässt sich nicht so einfach wegwischen.
Ich sehe rechts und links die Straße hoch. Nichts. … Zum Auto, zum Auto muss ich. Das ist die einzige gemeinsame Schnittstelle, der wahrscheinlichste Treffpunkt, um uns außerhalb des Stadtgetümmels zu finden… Vielleicht ist sie auch schon dort … Warum ist sie einfach weggelaufen? … Ich bewege mich eilends auf den Fußgängerüberweg zu, werfe über die Schulter noch mal einen verzweifelt suchenden Blick zurück. - Und sehe mein Fräulein Tochter, wie sie lässig an einer Flasche trinkt und an den Geschäften vorbeischlendert!
Ich kann nicht an mich halten und schreie ihren Namen laut zu ihr herüber, schreie mir die Wut aus dem Leib… und ebenso die Erleichterung.
Als sie auf mich zukommt sieht sie mich verständnislos an, versteht offensichtlich nicht, warum ich so wütend bin. Mehr noch. Fragt mich doch tatsächlich … wo ich so lange war?
Meine Tochter weint. Mir ist übel.
Während ich im Wartezimmer auf sie wartete, lief sie durch die Stadt, auf der Suche nach mir. Ein Missverständnis, weiter nichts…

Während der Fahrt nach Hause beruhigen sich unsere Gemüter wieder. Wir schaffen es sogar, über das eben Erlebte ein wenig zu lachen. Erleichterung auf beiden Seiten.
Und eines ist klar: ab sofort werde ich darauf achten, dass unsere Handys wieder ihrer Bestimmung zugeführt werden, anstatt nutzlos zu Hause rum zu liegen. Und noch eines ist mir klar geworden: ich muss an meinen Ernährungsgewohnheiten was ändern. Vielleicht ist ein unausgeglichener Säure-Basen-Haushalt ja tatsächlich der Grund meines gesundheitlichen Übels .. ? Ein Gedanke, auf den ich nicht gekommen wäre, ohne dieses Missverständnis zwischen meiner Tochter und mir. Denn sonst hätte ich diesen Artikel nie gelesen.
Und wieder einmal habe ich die Erfahrung gemacht, dass nichts im Leben - ohne Grund passiert.

Allgemein06 Sep 2008 12:49 pm

Heute hat mein Weblog Geburtstag. Nun blogge ich schon seit zwei Jahren. Kann es kaum fassen, wie schnell die Zeit vergangen ist.
Auf diesem Wege auch einen herzlichen Glückwunsch an die Buchstabenwiese und an “Dornen”-Blog, die heute ebenfalls Geburtstag haben, sowie an all die anderen, die auch am 6. September den ersten Schritt in die Bloggerwelt getan haben. Auch nachträglich einen herzlichen Glückwunsch an Dodos Blog, der auch in den letzten Tagen Geburtstag hatte.

Herzlichen Glückwunsch an uns, weil wir durchgehalten haben, weil es uns immer noch gibt, weil wir immer noch Spaß dran haben

- und ein herzliches Dankeschön an all meine Leser
und all die Kommentierenden hier, die mir sehr viel Freude am Bloggen schenken. :-)

Und ich hab nur einen einzigen Wunsch zum Blog-Geburtstag:
… Bitte, bleibt mir treu …

Herzliche Grüße an alle
von Wally

"Blogger-Stoeckchen" und Awards04 Sep 2008 11:59 am

Ulf hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Er hat es von Dori gefangen, die es von Ray zugeworfen bekam, der es von Luiza aufgefangen hat, die es von Rufus bekam.

Dem Stöckchen sind folgende Regeln mit auf die Reise gegeben worden:

1. Aussuchen, wen man aushorchen möchte.
2. Eine Frage überlegen, was man von dem Jeweiligen schon immer wissen wollte, und ist es auch noch so indiskret - also Vorsicht an die Beworfenen.
3. Holz (mit einem Trackback) sorgsam dort ablegen.
4. … und natürlich die Frage, die man selbst gestellt bekommen hat, mehr oder weniger ausführlich beantworten, wenn man darüber sprechen mag/kann/darf.

Die Frage, die Ulf mir gestellt hat, lautet:

Wenn Du eine literarische Figur wärst, als welche würdest Du am liebsten geschaffen sein?

Eine schwierige Frage. Obwohl ich eine Antwort sofort auf den Lippen hatte, habe ich dennoch mehrmals darüber nachgedacht. Blieb immer wieder unschlüssig hängen am „…als welche würdest du am liebsten geschaffen sein?“ So was will wohl überlegt sein. Doch trotz lauter Grübeln kam ich immer wieder zu derselben Antwort: es gibt eigentlich nur eine einzige Roman-Figur, die ich gerne „gelebt“ hätte…
Nicht weil sie schön und klug „ausgestattet“ wurde - das sind viele andere Romanfiguren auch - sondern weil sie so menschlich ist, auch ihre negativen Seiten auslebt, ihren Unmut laut äußert, herrlich trotzig, stur und egoistisch sein kann … und im nächsten Moment Eifersuchts- und Rachegefühle entschlossen beiseite schiebt und dem Grund ihres Unbills aus der Not hilft. Einerseits ist sie so mutig und lebensfroh und so stark, dass sie selbst die schwerste Bürde noch mit Haltung trägt – doch sie scheut sich auch nicht ihre schwache, verbitterte, einsame Seite zu zeigen. Sie berührt mich, weil sie so menschlich ist und ich bewundere ihre Kraft, ihre Gabe, so zu sein, wie sie ist. Und … ich liebe ihren berühmten Satz, den ich mir schon früh zu eigen gemacht habe, sehe sie vor mir, wie sie trotzig das Kinn vorschiebt und sagt: „Verschieben wir´s, auf Morgen… “ …
- ja, ich glaube, es hätte mir gefallen als Scarlett o´Hara geschaffen worden zu sein.

(… Aber es hätte mir auch gefallen, als Margaret Mitchell geschaffen worden zu sein und „Vom Winde verweht“ mit Scarlett und all den anderen herrlich schillernden Figuren selbst geschrieben zu haben … *lach*)

So, das war der offizielle Teil des Stöckchens. Nun wird´s schwierig. Denn wem kann ich mich trauen, dieses Stöckchen zuzuwerfen? `Indiskrete Fragen´ zu beantworten ist sicherlich nicht jedermanns Wunsch. Da “meine Vertraute” Martina dieses Stöckchen schon hat, kann ich es ihr nicht mehr hinwerfen. Darum wähle ich zwei andere “alte Hasen” aus, die ich auch schon länger durch die SDS kenne und bei denen ich mir ziemlich sicher bin, dass sie kein Problem damit und vielleicht auch Spaß daran hätten auf eine `leicht indiskrete´ Frage zu antworten.

Ich werfe dieses Stöckchen nun gezielt weiter an:

Sarah: stell dir vor, du schreibst eifrig an deinem Krimi “Die tote Katze” ;-) , und urplötzlich wirst du, wie durch ein “Zeittor” in deine eigene Geschichte gebeamt. In welcher `Rolle´würdest du dich am ehesten am Geschehen beteiligen wollen? (Böser, Guter, Mann, Frau, Hauptdarsteller, Nebenrolle oder… Hund, Katze, Maus ;-) )

und

Dodo: stell dir vor, du bist wieder Kind und sitzt als Schülerin in deiner Klasse und vorne am Pult steht die Lehrerin Dodo (also du ;-) ) … was denkst du über sie, was magst du an ihr, was nicht?

… und falls sonst noch einer gerne dieses Stöckchen aufheben möchte, dann bitte melden! Ich lasse mir gerne eine passende Frage einfallen. ;-)

Persönliches02 Sep 2008 10:23 am

Monate lang hatte ich darüber nachgedacht. Soll ich es wagen, oder besser nicht? Die Entscheidung immer wieder beiseite geschoben. Den Gedanken wieder aufgenommen. Rumgegrübelt. Kam jedes mal zu dem Entschluss, es wäre nicht der richtige Zeitpunkt. Doch vor ein paar Tagen fragte ich mich: Wenn nicht jetzt, wann dann? …
Und nun habe ich den Schritt gewagt.

Gemütlich schlendere ich durch die Gänge, alleine, keiner hier, außer mir. Ich erfreue mich an den strahlend hellen Regalen, den schön platzierten Waren, den niedlichen Einkaufskörben. Fühle ein bißchen Stolz in mir, dass ich den Mut aufbrachte, diesen Schritt zu wagen. Fühle Vorfreude auf das Neue…
Doch ein wenig mulmig ist mir auch zumute. Es ist so, als ob ich liebevoll eine Kaffeetafel gedeckt hätte, obwohl sich kein Besuch angemeldet hat, doch für den Fall, dass Gäste bei mir vorbeischauen würden, ist alles bereit, ist `der Tisch gedeckt´.

Klopfenden Herzens öffne ich die Tür…

… Und was, wenn keiner kommt? - Ach was, so negative Gedanken passen nicht in den heutigen Tag. Gut Ding braucht Weile. * zuversichtlich guck* . Bestimmt wird ab und zu mal jemand vorbeischauen, ein bißchen durch die Gänge streifen, sich umschauen. Bei mir…
in meinen neueröffneten, eigenen Laden. …

Ich freue mich schon sehr, auf meine ersten Besucher. :-);-)