August 2008
Monatsarchiv
Blogger-Stöckchen rund ums Bloggen
Martina hat mir ein Stöckchen zugeworfen. Vielen Dank dafür! 
Hier nun meine `Ausarbeitung´
Was war der entscheidende Grund, mit dem Bloggen anzufangen?
Ich hatte nicht vor, zu bloggen. Denn das wäre nicht meine Welt, dachte ich. War nur neugierig auf die Auswahl der Outfits für die Weblogs, die die Fernakademie `Schule des Schreibens´ uns Schülern kostenlos und inklusive Einrichtung anbot. Ich registrierte mich mit meiner Studiennummer, um die Designs ansehen zu können, hangelte mich von Schritt zu Schritt, um in diese Seite zu gelangen. Und auf einmal, nach dem Motto “Denn sie wissen nicht, was sie tun” - hatte ich ein eigenes Weblog beantragt.
Richtig glauben konnte ich es erst, als einige Tage später eine Mail-Benachrichtigung kam, mein gewünschtes Weblog wäre fertig eingerichtet, nun könnte ich `loslegen´… ? … Loslegen? Ich hatte keinen blassen Schimmer davon, was ich nun mit dem Weblog anfangen sollte. - Der entscheidende Grund, mit dem Bloggen anzufangen war im Grunde genommen: dass ich mich `genötigt´fühlte, die Suppe, die ich mir eingebrockt hatte, nun auch auszulöffeln. Und so kam es zu meinem ersten Blogeintrag. Wer möchte, kann ihn hier lesen. *grins*
Hast du ein Lieblings-Weblog?
Die Frage nach dem “Lieblingskind” kann ich so nicht beantworten. Ich mag alle Blogs, die ich besuche, logischerweise
, denn wenn ich dort nicht gerne einkehrte, dann würde ich sie gar nicht erst besuchen. Mittlerweile sind es so viele, die mir ans Herz gewachsen sind, dass ich aus Zeitgründen leider nicht alle regelmäßig besuchen kann. So gehe ich heute hier und da und da, und morgen dort und da und da, zumindest zum Lesen, zum Kommentieren ist nicht immer Zeit…. Das einzige Weblog in das ich mich wirklich tagtäglich, wenn mir zeitlich möglich, manchmal sogar mehrmals einklicke, um nur ja keinen Beitrag zu verpassen
, ist Martinas Buchstabenwiese. Denn Martina und ich kennen uns auch im real life, haben zum selben Zeitpunkt mit Bloggen begonnen, haben zusammen als Neulinge die Bloggerwelt beschritten, uns von Anfang gegenseitig unterstützt - das verbindet.
Welches Weblog hältst du für maßlos überschätzt?
Seltsame Frage, deren Sinn sich mir erst nicht erschloss, denn jedes Weblog hat Respekt verdient, vor dem Mut des jeweiligen Bloggers mit seinen Texten in die Öffentlichkeit zu gehen. Ich habe über diese Frage lange nachgedacht. Und hakte mich immer wieder an dem Wort “überschätzt” fest … Ich bin tatsächlich schon beim Recherchieren für Sachartikel auf Blogs gestoßen, Sach-, Presse-, Medienblogs, von deren Inhalten man Glaubwürdigkeit erwartet, stellte aber schon nach einigen Sätzen fest, dass der Autor kein bißchen recherchiert hatte, sondern “Hören-Sagen” als die absolute Wahrheit präsentierte. Was mir vermutlich nicht aufgefallen wäre, wenn ich nicht vor Verfassen des Artikels die Inhalte mehrere Webseiten/Blogs zum Thema miteinander verglichen hätte.
… ja, es gibt wohl tatsächlich Blogs, fachlich ausgerichtete, die von den Lesern überschätzt werden, weil sie glauben Fachwissen zu lesen, nicht ahnend, dass sie falsch informiert werden. ( Vielleicht war die Frage ja so gemeint? *grübel*)
Wenn du noch mal neu starten würdest, was würdest Du ändern?
In den Anfängen meiner Bloggerzeit habe ich oft `fertige´Geschichten von mir hier eingestellt. Erst später wurde mir klar, dass ich diese nun nicht mehr zu einem Verlag würde einschicken können, weil sie nun als schon veröffentlicht gelten. Und löschen wollte/will ich sie nicht, weil die wertvollen Kommentare, die ich zu ihnen erhalten hatte, dann `einsam, ohne Untergrund rumstehen würden´. Darum stelle ich seit einiger Zeit nur noch Rohfassungen von Geschichten ein, keine Endfassungen mehr. Dies würde ich bei einem Neustart vermutlich von Beginn an so handhaben.
Würdest Du überhaupt noch mal anfangen?
Ich gebe zu, in der ganzen Zeit in der ich schlon blogge hatte ich immer wieder mal eine “Bloggerkrise”, war drauf und dran das Bloggen aufzugeben, das Blog zu schließen, hatte den Gedanken, nur noch bei anderen zu lesen und zu kommentieren, nicht mehr selbst ein Blog zu betreiben. Doch wenn ich es tatsächlich in einem Anfall von “weiblicher Depri” geschmissen hätte, ich denke, JA, ich würde noch mal neu anfangen. Denn es würde mir was fehlen. Bloggen gehört mittlerweile doch mehr zu meinem Leben, als mir manchmal bewusst ist.
Was ist der Lieblings-Beitrag in deinem Blog?
Oweia …*mir die Haare rauf* Grundsätzlich gesehen gefallen mir meine Beiträge nur so lange, wie sie noch “frisch gepostet” sind, nur in der ersten Euphorie. Nach ein paar Tagen kommt dann bei mir immer das große Erwachen: Oh je, dies hättest du aber besser formulieren, da noch kürzen können und das noch …” Unzufriedenheit macht sich breit. Aber einige “Mag ich noch immer” - Beiträge hab ich schon, z.B. diese hier:
Geht doch
Der Schwarze Mann
Was schreibst du denn so
Kleine Wunder
Nun werfe ich das Stöckchen weiter an …
eines ganz gezielt an Ika , von der ich weiß, dass sie es gerne bearbeiten würde, eines an Uta, die vielleicht auch Lust und Zeit dazu hat - und noch eine gute Hand voll in die Menge, an alle, die es gerne aufheben möchten
(vielleicht Dodo, Sarah, wortmeer, Mina Losa, Schmollfisch …?
)
Sachtexte and Allgemein26 Aug 2008 12:09 pm
Vom Lesen und Schreiben
Handlungsstränge laufen urplötzlich vor dem geistigen Auge ab, drängen hinaus, wollen aufs Papier und zu einer Handlung geformt werden … Empfindungen und Eindrücke möchten in lyrischen Zeilen, in einem Gedicht für immer festgehalten sein …Kreativität zum Schreiben sprudelt aus uns selbst heraus, oder eben nicht. Das kann man nicht lernen. Oder?
- Nein. Ich denke nicht, dass man Kreativität erlernen kann. Man hat sie - oder hat sie nicht. Aber in den fünf Jahren, seit ich schreibe, habe ich erkannt, dass Kreativität Motivation braucht, um fließen zu können. Und Motivation kann man zwar auch nicht erlernen, aber man kann sie fördern, sie zu sich nach Hause holen, z.B. mit Büchern zum Schreiben lernen, Schreib-Ratgeber, Kreativbücher, oder wie auch immer man sie nennen möchte.
Im Laufe der Jahre haben sich in meinem Bücherregal einige von ihnen angesammelt. Nur einige wenige. Fünf an der Zahl. Keines von ihnen hat dazu beigetragen, dass sich mein Schreibstil wesentlich verbessert hat - aber jedes von ihnen hat mir in irgendeiner Form zu einer Erkenntnis verholfen.
Literarisches Schreiben - Starke Charaktere, originelle Ideen, überzeugende Handlung
von Lajos Egri

Flott geschrieben, anschaulich und mit Humor, gut zu lesen. Vor allem das “beim Charaktere entwickeln zuschauen können” fand ich hier sehr interessant und stellenweise sehr fesselnd. Manchmal war mir, als schaue ich einem Menschen tief in sein Innerstes, erforsche all seine Gehirnwindungen. Ich hab es gerne gelesen.
Letzendlich habe ich hieraus eine wichtige, persönliche Erkenntnis gewonnen: das “vorher konstruierte” ist nicht so mein Ding. Ich mag es lieber, wenn sich meine Figuren selbst entwickeln, lasse mich von ihnen überraschen, lasse sie frei laufen. - Aber für diejenigen, die vorhaben einen “dicken Wälzer” zu schreiben, könnte dieses Buch vermutlich von großem Nutzen sein.
Crime - Krimis und Thriller schreiben von Larry Beinhart

Ein Buch, in dem das Krimi schreiben in einzelne Bausteine zerlegt wird. Flüssig zu lesen, oftmals sogar sehr amüsant. Was mich hier begeisterte, war die Art, wie der Schriftsteller sich selbst aufs Korn nimmt. So manches mal unterbrach ich das Lesen und nickte “Ja, das kenne ich.” Zog Parallelen, zu meinem eigenen Schreiben.
Dieses Buch hat mir vor allem eines gebracht: Motivation. Nein, nicht zum Schreiben von Krimis, sondern mich allgemein motiviert, was Durchhaltevermögen und Regelmäßigkeit beim Schreiben angeht. Vor allem das Kapitel “Tun Sie es” hat mich angespornt. - Obwohl es mir keine Neuigkeiten brachte, es lag wohl eher an der Art, wie Larry Beinhart “es rüberbrachte”.
Was ich mir ursprünglich von dem Buch versprochen hatte, ist nicht eingetreten: Ich kann noch immer keinen “manierlichen” Krimi schreiben, seufz, noch immer entwickelt sich jeder geplante Krimi schon nach kurzer Zeit in meinem Kopf zur Liebesgeschichte … und somit kommen wir zu dem Buch, das mir einst die Antwort darauf gab, wohin ich mit meinem Schreiben, irgendwann, will :
Liebesromane schreiben -
von Angeline Bauer

Nur 121 Seiten stark ist dieses Büchlein. Ich habe es verschlungen, noch nicht mal zwei Stunden gebraucht, um es auszulesen. Von all meinen “Schreib-Büchern” ist es das jenige, was mir am liebsten ist, mir am nächsten kommt. Es bescherte mir die Erkenntnis, dass Liebesgeschichten kein “Kitsch” sind, sondern Literatur, dass das Thema Liebe ein schier unerschöpfliches Fass an Ideen zum Schreiben bietet, sich immer wieder neu erfinden darf. In wie vielen verschiedenen Richtungen man Liebesgeschichten schreiben kann, hatte ich vorher nicht geahnt.
Für mich ist dieses Büchlein ein Quell der Inspiration, aufmunternd, Mut machend, motivierend. Wertvolle Tipps zur Selbstdisziplin, für jeden, der den Traum vom Schriftsteller sein wahr machen will. Und die zusammenfassenden “Checklisten” am Ende einzelner Kapitel finde ich sehr informativ, kurz und knapp wird dort das Wesentliche einprägsam auf den Punkt gebracht.
Auch wenn ich bisher noch immer keinen Liebesroman `auf die Beine´ gekriegt habe, so ist dieses Buch für mich ein ganz persönlicher, wertvoller Schatz.
Ghostwriter - Schreiben & Schreiben lassen
von Andrew Crofts

Zu diesem Buch kam ich, ehrlich gesagt, nur, weil ich mich auf ein Stellenangebot hin als “Ghostwriter” beworben hatte. Ghostwriter im Sinne von: aus einer bereits aufgeschriebenen Lebensgeschichte eine druckreife Autobiografie formen. Um mehr Einblick in das biografische Arbeiten zu bekommen, kaufte ich mir Andrew Crofts Ratgeber.
Aus der Ghostwriter-Stelle ist leider nichts geworden, dennoch war dieses Buch nicht vergebens. Es bescherte mir die Erkenntnis, dass es mir Spaß machen würde, für andere Menschen ihre Lebens-Geschichten aufzuschreiben.
Kreativ schreiben - Handwerk und Techniken des Erzählens
von Fritz Gesing

Fritz Gesings “Kreativ schreiben” war mein erstes Buch zum Thema Schreiben. Ich gewann es bei einer Verlosung. Es wurde mir, sozusagen, aufgedrängt.
Ich begann zu lesen, interessiert; in den ersten Themen, die vom Schreiben generell handeln, fand ich mich oft wieder.
Doch nach und nach wurde es mir zu `abstrakt´, zu schwere Kost. Ich legte es weg. Hab es nicht an einem Stück gelesen. Aber nicht darum, weil es das Lesen nicht wert wäre, nein, im Gegenteil, sondern weil ich erkannte, dass es kein “in einem Rutsch runter les Buch” ist, keine Lektüre zum Verschlingen - sondern ein Schreibratgeber, gegliedert nach Schwerpunkten, wie z.B. Dialoge schreiben, Charaktere entwerfen, Erzählperspektiven, Ratschläge zur sprachlichen Gestaltung und zum Überarbeiten … kurzum: eine Art “Schreibhandwerk-Duden” ein Nachschlagewerk.
- Warum klingt der Dialog so hölzern? Warum fließt die Handlung nicht? Warum sind meine Figuren so `blass´? … Nicht verzagen - Gesing fragen.
Und so wurde dieses Buch für mich in all den Jahren zu einem Schreib-Begleiter, wann immer ein Problem auftaucht, der Text “klemmt”, nehme ich es zur Hand und lese mir das entsprechende Kapitel durch, hole mir Rat. Es bringt mich nicht immer weiter, aber oft.
Empfehlenswert sind auch Gesings Anregungen für Schreibübungen, eine Art Training, um Handwerkliches zu verinnerlichen.
Fazit:
Das Lesen von Büchern zum Thema Schreiben kann motivierend, aufbauend sein, kann einen auf den Weg bringen zu erkennen, was man will oder nicht will, kann eine Stüze beim Schreiben sein - aber all das nur, wenn man es auch tut. Nur Lesen nützt nicht. Letztendlich lernt man Schreiben nur durch Schreiben…
Vielen Dank an Uta und wortmeer für ihre Blog-Texte zum Thema “Schreib-Bücher”, die mich dazu inspiriert haben auch meine eigenen mal `unter die Lupe´ zu nehmen
.
Zitate/"Weisheiten"21 Aug 2008 09:38 am
* * * * * * * * * * * *
“Wenn du einen
Umweg fährst,
findet dein Leben
trotzdem statt.
Keine Zeit
ist verloren. ”
* * * * * * * * * * * *
(aus “Der Schwarm” von Frank Schätzing)
"Balkongedanken" and Allgemein14 Aug 2008 10:23 am
Auf ihn ist Verlass
Blumen und Bäume wiegen sich im Wind. Die Luft ist kühl und klar, voller Sauerstoff, belebt Körper und Geist.
Kräftige Sonnenstrahlen wärmen mir wohltuend den geplagten Nacken. Die Sonne lächelt mir zu. `Es ist Sommer´, will sie mir sagen…
Ich lasse sie in dem Glauben - wohlwissend, dass ihre Kraft schon bald nachlassen wird… Denn auf ihn ist Verlass. Er kommt pünktlich. Hat seine Fühler schon weit ausgestreckt.
Ich kann ihn schon riechen, den Herbst.
Ihn kümmert´s nicht, dass der Frühling sich erst so spät im Jahr zum Einzug bequemte, und schon nach kurzer Zeit dem Sommer das Zepter übergeben musste. Es ist ihm auch einerlei, dass der Sommer die ihm zugeteilte Zeit nicht nutzte, sie mit seiner Wankelmütigkeit vergeudet hat.
Pünktlich hat er sich auf den Weg gemacht. Schickt seine Farben als Vorhut voraus. Mit fester Entschlossenheit marschiert er ins Land.
Der Herbst, er kommt, mit Riesenschritten. Zur rechten Zeit.
Auf ihn ist Verlass.
Leselust … ?
Nicht mehr so heiß, noch nicht zu kühl …
schnell ! die Polster auf´s Gestühl.
des *Schätzings `Schwarm´* hervor ich krame,
zum weiterlesen mich erbarme.
Hingesetzt, Buch aufgeschlagen,
beginn´ich ernsthaft mich zu fragen,
warum ich mit dem `Schwarm´ mich quäle,
und kein andres Buch erwähle … ?
eins, in dem die Handlung fließt,
sich nicht in Wissenschaft ergießt
und mich nicht fachlich informiert,
da mich doch hier nur int´ressiert,
wie´s weitergeht, mit Menschen, Würmern,
Walen, Krabben, Ölbohrtürmern …
Doch - erwartungsfroh, was nun passiert
- wird Fachliches Seit´um Seit´ serviert.
Und so verlier ich die Lust am Lesen,
weiß nicht mehr, was, wann, wo, gewesen.
Und all die Namen - viel zu viele!
Und ich hätt´doch gern viel mehr Gefühle,
von dem einen oder andern,
anstatt durch Fachwüste zu wandern;
Sehnsüchtig denke ich zurück,
an - für mich - des Schätzings Meisterstück:
Spannend war´s, und auch mit Witz,
straff geschrieben, hatte `Sitz´,
gierig ich´s verschlungen habe:
`Mordshunger´- des Buches Name.
- Doch dieser `Schwarm´ schwärmt so weit aus,
schleppt sich voran, für mich ein Graus.
Nanu, wo kommt der Wind denn her?
Und warum donnert´s, bitte sehr?…
Ein Gewitter! Flugs, ganz schnell,
die Polster wieder vom Gestühl.
Den `Schwarm´ zur Couch zurückgetragen
beginn ich ernsthaft mich zu fragen,
warum nicht ins Regal ich stell´,
den `Schwarm´ - lieber mich weiter quäl ..?
Im Zweifel für den Angeklagten,
hör im Geiste ich mich sagen,
vielleicht, so denke ich, kommt doch
die Handlung noch aus ihrem Loch … ?
… und trägt mich wie `ne Welle zur letzten Seite
- jetzt aufzugeben wär´ne menschliche Pleite.
Die Neugier gebietet, dass ich weiterlesen muss,
denn wie es endet, erfährt man erst am Schluss…
… und außerdem sind es nur noch 400 Seiten …
(der `Schwarm´ wird mich wohl noch bis Weihnachten begleiten)
…stöhn…
( * “Der Schwarm” ; Roman - Autor: Frank Schätzing )
Musik and Sachtexte and Allgemein06 Aug 2008 01:11 pm
Plan A !

“Plan A !” heißt das Debütalbum von Thomas Godoj, dem Gewinner der 5. Staffel der Gesangs-Casting-Show “Deutschland sucht den Superstar” (DSDS).
Und treffender könnte der Albumtitel nicht gewählt sein. …
Ungewollte Arbeitslosigkeit ebenso wie ein Jahre langer, eher erfolgloser Weg als Musiker, zehrten schon sichtlich an Körper und Seele, als er beim ersten Casting vor die Jury trat - mit einem schwachen Hoffnungsschimmer in den Augen, dass sich hier vielleicht ein Weg aus seinem Dilemma finden würde. Er sah dieses Casting als letzte Chance, um seinen größten Lebenswunsch zu verwirklichen: seine Liebe zur Musik beruflich ausüben zu dürfen. Darin lag all sein Sehnen, hier hinein bündelte er die ihm noch verbliebene Kraft. Das war sein Plan A - einen Plan B gab es nicht.
Und sein `Plan A´ ist voll aufgegangen: das gleichnamige Musikalbum “Plan A!”verkörpert nicht nur den Sieg des Thomas Godoj in der fünften Staffel der DSDS Castingshow, nicht nur die Erfüllung seines Lebenstraums - sondern bedeutet für Thomas auch gleichzeitig, nach langer Durststrecke wieder berufstätig sein zu können. Jedes verkaufte Album sorgt für sein täglich Brot. Und das hat er sich über Monate hin hart erkämpft: vom Casting zum Recall, vom Recall in die Auswahlshow, von dort aus in die erste Mottoshow, dann weiter, Woche für Woche, von Mottoshow zu Mottoshow, bis ins Finale.
Der Sieg in DSDS, und somit seinen Traumberuf: Thomas Godoj bekam ihn nicht geschenkt - er hat ihn sich verdient.
So authentisch wie der Titel seines ersten Albums, ist auch der Inhalt.
In allen 13 Songs präsentiert sich Thomas hautnah, drückt mit seiner unverkennbaren Stimme jedem einzelnen Lied seinen persönlichen Stempel auf, ist äußerst facettenreich unterwegs und präsentiert nicht nur englische Songs - sondern auch drei deutschsprachige, an denen er selbst mitgetextet, zum Teil auch mitkomponiert hat.
Ein Musikalbum wie eine Achterbahn der Gefühle: mal rockig laut tönend, mal mit spielerisch, verträumten Tönen … mit seiner fetzigen Cover-Version des Beatles-Klassikers “Let it be” verführt Thomas des Zuhöreres Füße zum unaufhörlichen Wippen … er bringt mit “Autopilot” melancholische Farbe in den musikalischen Reigen … zeigt mit “Brandnew Start”, dass er auch `schräge´ Töne in einen musikalischen Ohrwurm verwandeln kann … mit dem Song “Plan A” richt sich Thomas Godoj direkt an seine Fans, erzählt von seinem neuen Leben, seinen Gedanken … weht mit “Summer Breeze” schwärmerisch einen Hauch 70er Jahre Feeling in die Gehörgänge …
Ein rundum gelungenes Debütalbum. Unterhaltsam. Sehr abwechslungsreich. Glaubwürdig und authentisch, besonders in den deutschprachigen Songs.
Empfehlenswert. Hörenswert. - Jeden einzelnen Euro mehr, als wert.
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( Meine persönlichen `favourite Songs´ des Albums sind “Autopilot” und “Summer Breeze” 
… und “Helden gesucht” … und “When the tears ar falling”
… und ” I don´t feel the same” … und “It´s beautiful” … und “”Too young to grow old” … und …
- okay, ich liebe alles Songs … der Suchtfaktor des Albums ist einfach zu groß, wird für mich bei jedem Anhören größer, keine Chance ihm zu widerstehen … seufz… schwärm …
`Godojanisch´ infizierte Grüße 
von Wally )