Mai 2008
Monatsarchiv
Vierer - Stöckchen
Martina hat mir ein Bloggerstöckchen zugeworfen. Selbstverständlich hab ich es gerne angenommen. Nicht ahnend, dass ich zur Beantwortung einiger dieser Fragen weit in die Vergangenheit würde abtauchen müssen. Was mir, zugegeben, ein wenig schwer fiel, weil Vergangenes nun mal nicht immer angenehme Erinnerungen mit sich bringt. Das hat ein wenig Zeit gebraucht.
Doch nun ist es vollbracht. Denn mal los:
4 Jobs I´ve done
Hier hatte ich schon das erste, dicke, Problem. Denn ich hab in meinem bisherigen Leben schon in so vielen Jobs und “Jobs” gearbeitet - überwiegend unbezahlten
- dass es zur Qual wurde, vier davon auszuwählen. Hab das Problem dann kurzerhand `strukturell´gelöst:
1) Soziales: Meine soziale Ader entdeckte ich schon in meiner Kindheit. Als Harmonie süchtiger Mensch war es mir schon in jungen Jahren ein stetes Bedürfnis, mich in Streitereien von anderen - auch Fremden - einzumischen, mit dem Ziel die Streithähne wieder zu versöhnen, um ein “nun ist alles wieder gut” herbeizuführen. Meist war meine Einmischung absolut nicht erwünscht, was mich aber nie davon abhielt, mich wie eine Mauer dazwischen zu stellen, bis sich die Gemüter wieder beruhigt hatten. Zudem hatte ich ein starkes Faible für Kinder, die `außen vor´ standen, von anderen ausgeklammert wurden, “nicht mitspielen” durften. Mehr als einmal entfernte ich mich von meinen Freunden, gesellte mich zu einem “Underdog”, damit er nicht so alleine rumstehen musste.
… Von daher kein Wunder, dass ich mich später, als Jugendliche, im örtlichen Jugendring engagierte, dort Veranstaltungen mitplante, mich an der Durchführung beteiligte, selbst Gesprächsrunden/ Gruppenstunden für Jugendliche verschiedenen Alters abhielt - sprich: so was wie “ehrenamtliche Sozialarbeit” leistete.
2) “Künstlerisch”: Meine künstlerische Karriere
begann in der Grundschule als “Sängerin” im Kinderchor. Nur wenige Jahre später entdeckte ich, dass es Spaß macht, ein Instrument zu spielen. Ich lernte Mandoline spielen, wurde somit zum “Musiker” , spielte viele Jahre lang aktiv in unserem örtlichen Mandolinen- und Gitarrenorchester mit - und entdeckte so meine Freude daran, auf der Bühne zu stehen. Die Folge davon war, dass ich mich als Erwachsene hin und wieder auch gerne “schauspielerisch” betätigte und Jahre lang zur Karnevalszeit mit anderen entweder singend oder in komödiantischen Szenen auf der Bühne stand. Aus privaten Gründen musste ich irgendwann der realen Bühne adieu sagen, betrat später dann die “virtuelle Bühne”…grins… als ich PC und Tastatur für mich entdeckte. Und bin seitdem “schriftstellerisch tätig” .
3) Beruflich: Mein erlernter Beruf ist Einzelhandelskauffrau. Nein, ich hab das nicht gewollt. Nie. Wollte ursprünglich in einem Büro arbeiten. Und war so jung und naiv zu glauben, dass die Büro-Welt nur auf mich gewartet hätte und mich freudig begrüßen würde, und mein schlechter Handelsschul-Abschluss in der Berufwelt keine Rolle spielen würde. Weit gefehlt. So kam es, dass ich in die Fußstapfen meiner Eltern trat und Kaufmann wurde. Seltsam ist, dass dieser einst ungeliebte Beruf mich nie mehr ganz losgelassen hat:
Einige Jahre arbeitete ich im erlernten Beruf, später als Kassiererin in einem Supermarkt. Nach der Geburt meiner Kinder ging ich irgendwann tatsächlich wieder in die kaufmännischen Gefilde zurück, arbeitete einige Zeit als Aushilfskraft in einem Lebenmittel-Discounter, später für kurze Zeit als kaufmännische Aushilfe in einer Bäckerei (war aber nicht mein Ding).
Nach meiner Scheidung war ich einige Monate als Regalservice für verschiedene Auftraggeber tätig: für eine bekannte “Gummibärchen-herstell-Firma” … ein bekanntes “dicke-Mohrenköpfe-herstell-Unternehmen” und einen weltweit bekannten “in verschiedenen Geschmacksrichtungen-gummiartig auf den Zähnen rumkau - Herstellungs-Konzern” ….grins….
Durch allgemeine Absenkung der Arbeitsstundenzahl (man könnte es auch Personal-Aufwandskosten-Reduzierung nennen) lohnte sich die Arbeit bald finanziell nicht mehr.
So kam ich zur hiesigen Jobcom, die mir einen, ungewollten, Computerkurs aufs Auge drückte. Was ich damals als Schikaniererei ansah, mir aber später lieb und teuer war (sonst würde ich heute nicht hier sitzen und tippen). Anschließend wollte mir die Jobcom auch noch einen Schwesternhelferin-Kurs aufzwängen, doch da machte ich nicht mehr mit. Nahm Hände ringend das erst beste Arbeitsangebot, dass mir in der Zeitung auffiel… Wen wunderts, dass es wieder was Kaufmännisches war…. Mich nicht. Scheinbar ist mir der Kaufmann doch irgendwie in die Wiege gelegt. Nun bin ich schon seit vielen Jahren vertrieblich tätig, nur ein Kleingewerbe-Job, eher Taschengeld als Einkommen, aber besser als nichts.
4) organisatorisch
: Mein vierter Job-Punkt ist gleichzeitig der einzige Job, den ich seit fast zwanzig Jahren durchgehend ausführe. Als Mutter und Hausfrau manage ich den Haushalt, organisiere Termine, achte auf regelmäßige “Familien-Meetings”, erledige den Wareneinkauf, überwache die Haushaltskosten, ziehe Bilanz…betätige mich als Krankenschwester, Seelenstreichler, Taxifahrer, Handwerker, Putzfrau…
- ein All-round-Job, der oft stressig ist, den ich aber auch nicht missen möchte.
4 movies I´ve seen
1) Bei meinem ersten Kinobesuch war ich ungefähr 16 Jahre alt. Der Film hieß “Ansichten eines Clowns” - und ich gebe ehrlich zu: ich konnte die Handlung kein bißchen nachvollziehen, fand den Film trotzdem super, weil meine Freundinnen ihn auch super fanden und war nur mit ins Kino gegangen, weil ich “dabei sein wollte”. (…ich war jung und brauchte Gesellschaft…grins)
2.) Gut erinnern kann ich mich noch an den Disney-Film “König der Löwen“. Allerdings nicht an die Handlung. Doch ich erinnere mich noch bestens daran, wie ich meinem Sohn ständig hinterhergekrabbelt bin, weil er er zu zappelig war, um sitzen zu bleiben und immer wieder auf den Sitzen rumkletterte und im Saal rumlief. Es war der schweißtreibendste Kinobesuch meines Lebens und auch der einzige Kinofilm, den ich nicht zu Ende geguckt habe. Um nicht zum öffentlichen Ärgernis zu werden, verließen wir das Kino weit vor Ende des Films.
3.) “Convoy” , mit Kris Kristoffersen - ist mein persönlicher Kultfilm.
Unzählige Male habe ich ihn schon gesehen und jedes Mal hat er mich wieder aufs Neue begeistert. Schade, dass er schon so lange nicht mehr im Fernsehen gezeigt wurde. Ich würde ihn auch zum xxxxx ten male wieder mit Begeisterung ansehen.
4.) Das Musical “Hair” war für mich in meiner frühen Jugend der Film aller Filme. Er verkörpert auch heute noch für mich das “70er Jahre-Feeling”, Gedanken und Träume aus Jugendzeiten. Und die Langspiel-Platte zum Film finde ich noch heute sehr hörenswert. Sie gehört zu den Urgesteinen meiner Plattensammlung.
4 places I´ve been
Da gibts von mir nicht viel zu berichten.
1) ehem. Jugoslawien (Istrien), da war ich zwei mal, einmal in Vrsar, einmal in Porec;
2) Südtirol (Lana, Bozen etc.)
3) Süddeutschland: Schwarzwald und Bayern
4) Norddeutschland: Norderney, Ostfriesland (Butjadingen)
4 TV programms I watch
1) Für eine gute “Tatort”-Folge lasse ich, fast, alles stehen 
2) DSDS (Pflichtprogramm, wenns läuft …grins)
3) “Cold case - kein Opfer ist je vergessen”
4) “Medium- nichts bleibt verborgen”
( zudem sehe ich noch gerne “Monk” ; “Navy CIS” und Musikevents )
4 favourite foods
1) “Soßenfleisch” in sämtlichen Varationen (als Gulasch oder Geschnetzeltes, mit Rahm-, Paprika-Sahne- , Pfeffer- oder auch nur in einfacher Bratensoße)
2) Nudel-Schinken-Auflauf
3) Pizza mit Salami und Ananas
4) Salat, Salat, Salat….. und gerne auch Kartoffeln
4 places I´d rather be
Traumurlaubsziele sind für mich schon seit langem:
1) Irland
2) Algarve
3) Moskau
4) Texas
4 next vicims
Ich mache es mir dieses mal einfach und werfe das Bloggerstöckchen hiermit ALLEN zu, die es gerne aufheben möchten und wünsche schon mal vorab: viel Spaß beim Schreiben!
Allgemein26 Mai 2008 10:33 am
Sternstunde
Merkur und Neptun werden nun rückläufig, erzählt die Astrodame im Fernsehen. Diese Phase wäre bestens geeignet, um mit der Auf- bzw. Abarbeitung von unerledigtem Papierkram anzufangen, sagt die gute Frau. Am besten wäre, gleich eine Liste anzufertigen, mit allem was man `papiermäßig´ erledigen kann, muss oder möchte. Und insbesondere meinem Sternzeichen, dem Stier, empfiehlt sie - die Rückläufigkeit von Merkur zu nutzen, um endlich den Schreibtisch aufzuräumen…
…?
Ich fühle mich ertappt. Woher weiß die gute Frau von dem Durcheinander auf unserem Schreibtisch? Von meinem unerledigten, ständig vor mir her geschobenen Papierkram, der - aus dem Blickfeld verbannt, hinter fest verschlossener Schranktür - mittlerweile wieder gigantische Ausmaße angenommen hat?
Hat die Frau einen `Fern-Röntgenblick´? Oder einen siebten oder achten Sinn…? … Oder bin ich ein Opfer von “Versteckte Kamera” ? - Oder steckt im Thema Astrologie doch mehr Wahres drin, als ich ihm bisher zugestehen wollte?
Fest steht, dass ich mit meiner Steuererklärung noch immer nicht begonnen habe, obwohl ich sie bis Ende dieser Woche einsenden sollte. Fest steht auch, dass ich den Antrag, den mir die Kindergeldstelle zugeschickt hat unbedingt diese Woche ausfüllen und abschicken muss. Fest steht auch, dass ich heute endlich das Paket fertig machen musss, dass ich am Wochenende schon abschicken wollte. Fest steht auch, dass ich den gesamten Papierkram dringend neu sortieren muss, damit es mir nicht wieder, wie letzte Woche passiert, dass ich eine Mahnung kriege, weil ich Schussel eine Rechnung auf den `Erledigt-Stapel` sortiert habe.
Fest steht auch, dass seit einer Woche ein `Bloggerstöckchen´ darauf wartet, von mir ausgearbeitet zu werden. Ebenso wäre es längst fällig, mal die Kurzgeschichte zu Ende zu schreiben, die ich im Februar begonnen und dann wegen `kein Bock mehr drauf´auf Eis gelegt hatte. - Denn jede Geschichte hat es verdient zumindest zu Ende geschrieben zu werden, auch wenn sie letztendlich vielleicht `für die Tonne` ist! … Und ich wollte doch auch schon längst sämtliche Geschichten auf meinem PC auf den USB-Stick speichern, damit nichts verloren geht, so wie damals, als mein Laptop abstürzte und jedes geschriebene Wort für immer verloren war. Und…
Ja, sicherlich würde es nicht schaden, die “Rückläufigkeit von Merkur” auszunutzen, um meinen Papierkram in sämtlichen Bereichen abzuarbeiten. Vielleicht erlebt mein “Büro” dann endlich mal wieder eine `Sternstunde´…
…seufz…
Musik and Allgemein24 Mai 2008 12:10 am
Love is you

Seit 23. Mai im Handel erhältlich !

"Balkongedanken" and Allgemein19 Mai 2008 10:05 am
Vor der Pflicht
Die Sonne lächelt mir wärmend ins Gesicht. Die Luft ist frisch, klärt mir wohltuend den noch leicht verschlafenen Kopf. Einige Vögel haben sich zu einem Morgenkonzert zusammengefunden und zwitschern fröhlich ihre Lieder. Sanfter Wind streicht durch die Blätter, erweckt den Baum vor mir zum Leben. Ich schlürfe genüsslich meinen Kaffee. Und genieße dieses Idyll.
Ein herrlicher Morgen.
Ideal um die Wäsche auf dem Balkon zu trocknen.
Darf ich eigentlich nicht, aus gesundheitlichen Gründen, um diese Jahreszeit. Wegen der Pollen, die sich unsichtbar auf der Wäsche niederlassen. Die schleppe ich dann später alle mit in die Wohnung. Aber heute ist mir das mal einfach egal. Zudem hab ich eh keine andere Wahl, bei den Wäschebergen, die sich am Wochenende angesammelt haben. Im Keller würde es Tage dauern, bis alles trocken ist, weil die Heizung über Tag runterfährt. Dann ist es da unten eher klamm und feucht, als gemütlich warm. Da trocknet nix.
Mein Blick gleitet nach rechts, nach unten, in den Hof, zum Blumenbeet. Anders sieht es nun aus, seit einigen Tagen. Heller, freundlicher, aber irgendwie auch leerer, und doch nicht so, als ob etwas fehlen würde. Dabei stand doch Jahre lang ein hoher Baum in seiner Mitte, der seine Äste, Zweige, Blätter, wie einen schützenden Mantel über das Beet legte. Nun ist er weg. Wurde entfernt. Aus welchen Gründen auch immer. Keine Ahnung.
Seltsam, wie schnell ich mich an den neuen Anblick gewöhnt habe… Aus den Augen, aus dem Sinn…?
Überrascht saugt sich mein Blick am Beet fest. Ich setze mich kerzengerade auf, beuge mich ein wenig nach vorn, um genauer sehen zu können…. Nanu? Wo kommt der denn her? Ein Neuankömmling in der pflanzlichen Hofgemeinde! Ein junges Bäumchen, schmal, klein und schmächtig noch, hab gar nicht mitgekriegt, dass und wann es gepflanzt wurde… Unscheinbar wirkt es, angepasst, kaum größer, als die anderen Pflanzen im Beet….
… Irgendwann wird das Bäumchen zum erhabenen Baum geworden sein, wird, wie sein Vorgänger auch, liebevoll von hoch oben seine Blätter als schützendes Dach über die Beetpflanzen breiten…
…wo werde ich sein, wenn es `erwachsen´ geworden ist? Werde ich dann noch hier sein? Werde ich ihn aufwachsen sehen, mit ihm alt werden - oder ihn vielleicht vorher verlassen… um von einem anderen Balkon auf andere Bäume zu blicken?…
- Nein, ich hab nicht vor umzuziehen! Ich fühle mich wohl hier, und meine Kinder auch… Aber man weiß ja nie, wohin der Wind einen irgendwann weht… ob einen womöglich urplötzlich das Fernweh packt, Abenteuerlust, Neugierde auf neue Gefilde, oder ob das Leben von jetzt auf gleich eine neue Richtung kriegt, die einen Umzug nach sich zieht, oder…was weiß ich…
alles ist möglich, das Leben ist eine Wundertüte…
… und meine Waschmaschine ist längst fertig mit Schleudern.
Also los, auf die Beine, Wäsche aufhängen, bevor das herrliche Wetter sich womöglich noch anders wohin verzieht und mich auf dem nassen Waschzeug sitzen lässt. Und außerdem ist meine Kaffeetasse mittlerweile leer geschlürft - hab ich gar nicht bemerkt, dass ich sie ausgetrunken habe - es gibt also keinen zwingenden Grund mehr, noch länger hier draußen sitzen zu bleiben. Seufz.
Auf gehts, in die täglichen Pflichten, auf, in den Alltag.
Nur die Harten kommen in den Garten…

Nur die Harten kommen in den Garten - Der Weg zum Superstar
von Dieter Bohlen
“Wenn man selber nicht man selbst bleibt, wer denn dann?”
- schon mit diesem ersten Satz seines Vorwortes stürzt der erfolgreiche Komponist, Produzent, Casting-Juror, Medienmensch und Buchautor Dieter Bohlen den Leser ins Grübeln. Und bringt zügig auf den Punkt: “dass Rumschimmeln zu nix führt” , und “Für nix, gibt´s nix” .
“Wenn man kein klares Ziel hat, wie soll man dann ankommen?”
- lautet einer der zwanzig Tipps, die Poptitan Dieter Bohlen jungen Sängern zum Nachdenken mit gibt, auf ihrem Weg zum Erfolg. Interessant auch für den `nicht singenden` Leser, denn viele der - in Bohlens gewohnt lockerer Manier - formulierten Tipps, lassen Rückschlüsse zu, die auch ohne weiteres auf das Berufsleben im Allgemeinen, und kreative Berufe im Besonderen deutbar sind.
Welcher Sänger hat wirklich Starpotenzial - und wer eignet sich, warum, nur zum Karaokesänger? Dieters Bohlens Antwort auf diese Frage ist so verblüffend einfach und sachlich, dass so manche seiner so oft angefeindeten Jury-Bewertungen in der Castingshow “Deutschland sucht den Superstar” nun erst in ihrer wahren Bedeutung klar werden.
Des weiteren nimmt er alle Top 15 Kandidaten der 5. DSDS Staffel einzeln unter die Lupe, um an ihnen deutlich zu machen, welche Fehler man bei einem Casting vermeiden sollte, warum das immer wieder erwähnte `Gesamtpaket´ eines Künstlers so wichtig für einen dauerhaften Erfolg ist - und warum `alle Töne zu treffen´, nicht gleichzeitig bedeutet, dass der Kandidat auch Starpotenzial besitzt.
Als Orientierungshilfe für junge Sänger, die sich bei einem Gesangs-Casting bewerben wollen, gibt er Checkpunkte als Anhaltspunkte dafür, für wen eine Bewerbung Sinn macht - und formuliert amüsant, für wen es besser ist, sich gar nicht erst zu bewerben…
Warum im Showgeschäft “nur die Harten in den Garten kommen”, warum Dieter Bohlen so eisern und herzlich zum Sänger Mark Medlock steht, warum er sein hart und deutlich ausgesprochenes Casting-Auftrittsverbot für DSDS-Langzeitbewerber Menderes zurüchzieht, wie er selbst mit der “immer wiederkehrenden Empörungswelle” über seine Person umgeht … und noch vieles mehr erzählt der Poptitan auf 141 Seiten Text, die sich so flüssig lesen lassen `wie Öl´ und ausgeschmückt sind mit Bildern des DSDS 5 - Castings, sowie Fotos aus Dieter Bohlens Privatarchiv.
Unterhaltsam, kurzweilig und informativ.
(Wilhelm Heyne Verlag, 7,95 Euro )
Zitate/"Weisheiten"05 Mai 2008 09:24 am
Wer Schmetterlinge lachen hört…
(Text: Carlo Karges
Musik: Novalis)
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Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß, wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.
Der wird zur Pflanze, wenn er will,
zum Tier, zum Narr, zum Weisen,
und kann in einer Stunde
durchs ganze Weltall reisen.
Er weiß, dass er nichts weiß,
wie alle andern auch nichts wissen,
nur weiß er was die anderen
und er noch lernen müssen.
Wer in sich fremde Ufer spürt,
und Mut hat sich zu recken,
der wird allmählich ungestört,
von Furcht sich selbst entdecken.
Abwärts zu den Gipfeln
seiner selbst blickt er hinauf,
den Kampf mit seiner Unterwelt,
nimmt er gelassen auf.

(www.naturfoto-panz.de )
Wer Schmetterlinge lachen hört,
der weiß wie Wolken schmecken,
der wird im Mondschein,
ungestört von Furcht,
die Nacht entdecken.
Der mit sich selbst in Frieden lebt,
der wird genauso sterben,
und ist selbst dann lebendiger,
als alle seine Erben.
Hörprobe gibts hier
( über Suchebalken Rubrik MUSIK ; Schlagwort NOVALIS - auf dem ersten Album)