März 2007
Monatsarchiv
Allgemein31 Mrz 2007 06:46 pm
Die letzten Monate waren ziemlich anstrengend. Nun freue ich mich sehr auf meinen bevorstehenden “Heimaturlaub”. Ich werde einige Tage nicht online sein, darum wünsche ich schon jetzt all meinen Lesern:
Sonnig schöne, erholsame Oster-Feiertage!
Lasst es euch gut gehen.
Liebe Grüße
Wally 
Allgemein23 Mrz 2007 01:22 pm
Alle lieben Knut, den kleinen Eisbären aus dem Berliner Zoo. Ich liebe ihn auch. Mit seiner neugierigen, tapsigen Art rührt er mir ans Herz.
Von der Tier-Mutter verstoßen, von den Menschen geliebt - ein kleiner Eisbär verzaubert die Welt!
Zitate/"Weisheiten"17 Mrz 2007 03:00 pm
Glück ist,
seinen Anlagen gemäß
verbraucht zu werden.
( Frank Wedekind )
Allgemein16 Mrz 2007 02:08 pm
“Remotecomputer antwortet nicht…” teilte uns gestern Nachmittag ein Hinweis nach jedem Einwahl-Versuch ins Internet mit. Nun ja, das sind wohl Server-Probleme, dachte ich. Ist schon einmal vorgekommen, dass wir für ein paar Stunden keine Verbindung ins Internet bekamen. Das Problem löste sich damals von selbst. Also, kein Grund zur Panik. Auch als wir gestern Abend noch immer keine Verbindung bekamen, stattdessen eine “Error”-Meldung - hat mich das nicht sonderlich beunruhigt. Ist wohl ein größeres Problem, dachte ich, dauert eben was länger, bis es vom Internet-Anbieter behoben ist.
Erst als sich durch einige Telefonanrufe herausstellte, dass andere uns bekannte Freenet-Nutzer ungehindert ins Internet kamen - da wurde ich dann doch ein wenig nervös.
Wir kontrollierten alle Verbindungen, steckten Kabel aus, wieder ein, überprüften sie auf Wackelkontakt. Nein, daran konnte es nicht liegen. Alle Kabel saßen fest an ihrem Platz. Wir überprüften unsere Internet-Verbindungsdaten. Alles okay. Da lag der Fehler auch nicht. Mein Sohn setzte all sein schulisch erworbenes Informatik-Wissen ein, wühlte sich durch Hilfe- und Supportcenter um des Rätsels Lösung zu finden. Ohne Ergebnis.
Obwohl wir um 22 Uhr noch immer ohne Online-Verbindung waren, so war ich dennoch guter Hoffnung, dass sich das Problem von selbst lösen würde. Ich schob ein PC-Spiel ein, vergaß die Zeit. Urplötzlich war es 1 Uhr Nachts. Höchste Zeit ins Bett zu gehen. Bevor ich den PC ausschaltete unternahm ich noch einen erneuten Versuch mich ins Internet einzuwählen. Voller Überzeugung, dass nun alles wieder in Ordnung wäre. Doch die “Tür” blieb zu, die Tür zum Internet, die Tür - “zur Welt”.
Noch nie vorher war mir so bewusst gewesen, wie sehr die Online-Welt zu einem Bestandteil meines Lebens geworden ist. Ich habe zwar keinerlei Problem damit, mehrere Tage nicht online zu gehen - wenn ich in Urlaub bin lebe ich zwei Wochen ohne Internet, ohne “Entzugserscheinungen” - aber wenn ich nicht online gehen möchte, dann ist das meine freie Entscheidung. Doch von jetzt auf gleich ungewollt nicht mehr online sein zu können - das ist ein Gefühl, wie vor einer verschlossenen Tür zu stehen, den Zugang verweigert zu bekommen, ausgeschlossen werden von einer Gemeinschaft. Viele Gedanken wirbelten in meinem Kopf durcheinander. Und machten mir erstmals richtig bewusst, wie viel einfacher unser Leben durch das Internet geworden ist…
Für Telefonplaudereien mit Freunden, z.B., ist während der Woche nie Zeit, manchmal auch am Wochenende nicht. Doch online, per Email, ist ein schneller Gruß, eine wichtige Nachricht oder ein “ich muss dir unbedingt was erzählen” auch während dem Alltagsleben möglich. Und die Antwort erfolgt dann wenn der Empfänger Zeit hat, um ein paar Zeilen zurückzuschreiben. Es ist also möglich miteinander zu kommunizieren, obwohl beide nicht zum selben Zeitpunkt “Zeit haben”! So lassen sich Verbindungen zu Freunden viel leichter erhalten, als früher, als ein Kontakt - vor allem zu weit entfernt wohnenden Freunden - nur per Telefon möglich war. Und auch nur dann, wenn beide Zeit zum Telefonieren hatten. Und zum Briefe schreiben nimmt man sich heute in der alltäglichen Hektik kaum noch die Zeit. Außerdem dauert es lange, bis man Antwort bekommt. Per Mail geht das viel schneller, man kann sich sogar mehrmals täglich schreiben, wenn man möchte.
Per Internet kann man sich auch zu jeder Zeit über das aktuelle Geschehen in der Welt informieren und ist nicht auf feste Nachrichtenzeiten in TV oder Radio angewiesen, um sich schnellstens auf den neuesten Wissensstand zu bringen. Man kann auch online die Regional-Zeitung lesen. Okay, das ist nicht so genüsslich, wie sich in aller Ruhe mit einer Zeitung in der Hand aufs Sofa zu setzen und gemütlich zu blättern. Aber zur schnellen Information übver das Wichtigste, da sind Online-Zeitungen eine große Bereicherung, finde ich.
Ebenso kann das Internet das Einkaufen erleichtern. Ich gehe zwar lieber in eine Buchhandlung, um mir in aller Ruhe ein Buch auszusuchen, aber oftmals ist tagsüber einfach keine Zeit zum “Bücher-Bummel”. Und anstatt abwarten zu müssen, bis mir Tage später der Gang in die Buchhandlung möglich ist kann ich mich in Online-Bücherportalen über Neuerscheinungen informieren, kann bequem nach einem bestimmten Buch oder einer CD oder einem PC-Spiel suchen, kann jederzeit online bestellen, auch am späten Abend oder sogar nachts. Kann auch online Kleidung bestellen, wenn es eilt und voraussichtlich keine Zeit für eine Fahrt in die Stadt ist.
Ich habe sogar meine neue Waschmaschine übers Internet bestellt! Weil es mächtig eilte. Und weil es für mich, alleinstehend, einfacher ist. Denn ich bekam so meine neue Waschmaschine frei Haus geliefert und angeschlossen, die alte konnte ich gegen “humane” Transport-Gebühr gleich zum Entsorgen mitgeben, hatte sie sofort aus den Füßen. Und alles innerhalb von zwei Tagen! Montag Abend bestellt - Mittwoch Nachmittag konnte ich wieder waschen.
Tja…okay…sicherlich sind mit der Internet-Nutzung auch Risiken und Gefahren in vielerlei Hinsicht verbunden. Ohne Frage. Aber das Internet bietet auch viele Vorteile. Und für mich ist die Online-Welt zu einer Erleichterung, Belebung und Bereicherung des Alltags geworden. Und als ich heute Morgen den PC einschaltete, mit mulmigem Gefühl im Magen auf “Internet verbinden” klickte, war meine Freude groß, als sich das Explorer-Fenster öffnete und mich wieder eintreten ließ - in diesen Teil der Welt, den ich nicht mehr missen möchte…
Allgemein12 Mrz 2007 02:17 pm
Der deutsche Swing-Musiker ROGER CICERO wird Deutschland beim diesjährigen “European Song Contest” - früher “Grand Prix de la chanson”, heute kurz ESC genannt - vertreten. Mit seinem Swing-Song “Frau´n regier´n die Welt” konnte er am letzten Donnerstag den Vorentscheid für sich entscheiden, ca. 50 % der Deutschen voteten für seinen Beitrag und verschafften ihm so ganz klar das Ticket zum ESC, der dieses Jahr am 12. Mai in Helsinki stattfindet.
Nach der Bekanntgabe des Gewinners gab es am Ort des Geschehens, dem Hamburger Schauspielhaus, “Standing ovations” für Roger Cicero. Wobei diese Euphorie wohl nicht ausschließlich auf Rogers Sieg zurückzuführen, sondern zum Teil bei so manchem Zuschauer wohl eher ein “Akt der Erleichterung” war… Erleichterung darüber, dass die in englischer Sprache singende Girl-Band “Monrose” , die vorher als Favorit gehandelt wurde, letztendlich doch nicht den Vorentscheid gewonnen hat. Nichts gegen Monrose…aber die Mädels sind noch viel zu unerfahren um unser Land würdig bei diesem europäischen Gesangs-Wettbewerb zu vertreten.
Auch ich war erleichtert darüber, dass Cicero gewonnen hat. Ich fand zwar den Beitrag von Heinz-Rudolf Kunze, “Die Welt ist Pop”, für besser geeignet für den Song-Contest, aber dennoch freue ich mich für Roger Cicero. Denn:
Deutschland singt deutsch beim ESC!
Das ist für mich die Hauptsache, das ist, was ich mir für diesen Vorentscheid gewünscht hatte.
Denn der Eurpoean Song Contest ist nicht nur ein Gesangs-/Komponisten-Wettbewerb, sondern ist gleichzeitig - ein Gemeinschafts-Projekt der europäischen Länder. Es ist ein Abend, an dem sich die Menschen in den verschiedenen Ländern Europas einander näher fühlen, als sonst. Und signalisieren, dass ein gemeinsames Handeln möglich ist, trotz verschiedenartiger Mentalität. Die Musik macht es möglich, dass wir Eurpoäer uns an diesem Abend, zumindest für diese wenigen Stunden, als eine Einheit fühlen können. Und dies ist der Aspekt, der den ESC für mich so besonders, so faszinierend macht. Faszinierend sind für mich vor allem die jenigen Länder, die sich dort so präsentieren, wie sie sind, ihre Landes-Traditionen mit in den Beitrag einfließen lassen und sich nicht scheuen in ihrer Muttersprache zu singen.
Und darum freue ich mich sehr darüber, dass Deutschland sich in diesem Jahr auch endlich wieder einmal “Mutter-sprachlich” präsentieren wird! Klar, wünsche ich mir auch eine gute Platzierung für unser Land, und es wäre schön endlich mal wieder ein “Germany 12 points” zu hören, aber - vorrangig sollte an diesem Abend der Gedanke sein, dass der ESC es möglich macht, dass ganz Europa via TV zusammen ein “Fest” feiern kann. Ein Hoch auf Europa 
- und ein Hoch auf die Musik!

Allgemein08 Mrz 2007 01:48 pm
Wie frisch geerntet sah er aus, schneeweiß, fest, und von einladender Größe. Und der Blick auf das rote Preisschild, dass mir ein Sonderangebot von 99 Cent pro Kopf verkündete, schob auch meine letzten Zweifel beiseite. Kurz entschlossen schnappte ich mir einen dieser schmackhaft aussehenden Blumenkohl-Köpfe, legte ihn vorsichtig in meinen Einkaufswagen und freute mich schon tierisch aufs Mittagessen.
Normalerweise kaufe ich, außer Salat, kein frisches Gemüse. Sondern überwiegend nur Tiefkühlkost. Seit ich gehört habe, dass tiefgekühltes Gemüse vitaminreicher ist, als das frische, das in den Supermärkten angeboten wird. Was ja auch logisch ist. Denn frisches Gemüse verliert durch mehrfachen Transport, Lagerung und den damit verbundenen wechselhaften Lichteinflüssen an Vitamingehalt. Darum ist es bei weitem nicht mehr so vitaminreich, wie frisch geerntet. Im tiefgekühlten Zustand aber, behält es weitgehend seinen Vitamin-Gehalt. Weil es unmittelbar nach der Ernte küchenfertig zerlegt und sofort in Beuteln eingefroren wird. Und ihm somit mehrfacher Transport, Lagerung und wechselnde Lichteinflüsse nichts anhaben können. Also völlig logisch, dass Tiefgekühl-Gemüse gesünder ist als das, was als “frisch” im Supermarkt angeboten wird. Und manchmal ist das tiefgekühlte, mengenmäßig gesehen, sogar preisgünstiger. Der einzige klare Plus-Punkt für Frisch-Gemüse - das ist sein Geschmack. Ein frischer Blumenkohl ist weitaus schmackhafter als tiefgekühlter.
Aber für diese leckere Gaumenfreude muss man meist viel Geld auf die Theke legen, vor allem seit der Euro bei uns Einzug gehalten hat. Ein “Normal”-Preis von z.B. 1,79 Euro pro Kopf gibt den Anschein, dass es ein normaler, erschwinglicher Preis wäre. In die gute, alte D-Mark umgerechnet aber, wären das ca. 3,60 DM…In früheren Zeiten hätten die wenigsten diesen Preis für einen Blumenkohl bezahlt. Sich vermutlich sogar beschwert, über diese Überteuerung! Der Euro blendet uns über die teuren Preise hinweg. Soviel ist klar.
Und die Erhöhung der Mehrwertsteuer zu Jahresbeginn, die hat die Preise noch mehr zum Explodieren gebracht. Denn obwohl die Mehrwertsteuer für Lebensmittel nicht erhöht worden ist, so sind Lebensmittel dennoch teurer geworden. Weil durch die Erhöhung die Betriebskosten der Zuliefer-Firmen gestiegen sind. Mehr Ausgaben für Versicherungen, Materialkosten etc… , Kosten die, logischerweise, auf den Endverbraucher umgelegt werden müssen, um finanzielle Einbußen aufzufangen.
Doch nützt es nichts, sich über die Preise aufzuregen, denn ohne Lebensmittel geht es nicht. Essen, müssen wir alle. Und wer sich halbwegs gesund ernähren will, der muss heutzutage tief in die Tasche greifen. Denn gesunde Kost kostet mittlerweile, in der Regel, mehr, als ungesunde “Fast-Food”. Eigentlich müsste dies doch genau anders herum sein. Oder? Wenn Gesundes günstiger wäre, als Fast Food - dann könnten auch diejenigen Menschen die mit einem mageren Haushaltsbudget auskommen müssen sich gesund ernähren. Und mehr gesunde Menschen - dies würde doch letztendlich auch das Gesundheitssystem entlasten, so dass die Krankenkassen die Beiträge senken könnten, dadurch jeder Deutsche wieder etwas mehr Geld in der Tasche hätte, sich mehr leisten könnte und so die Wirtschaft ankurbeln würde? Und wenn wieder mehr eingekauft würde, dann hätten die Unternehmen dadurch nicht nur mehr Gewinn, sondern auch mehr Arbeit, so könnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden, also weniger Arbeitslose und dafür mehr Arbeitende, die wiederum in die Sozialversicherungen einbezahlen würden und…
Ach, was für Gedankengänge. Und alles nur wegen einem Blumenkohl…grins… Er war sehr lecker, hat uns super gemundet. Für uns drei war der große Kopf natürlich viel zu viel. Den Rest habe ich eingfroren. Der kommt in den nächsten Eintopf. Den ich, wie immer, mit vitaminreichem, tiefgekühlten Suppengemüse zubereiten werde…
Der Frühling naht, die Sonne lacht, 
- und die Pollen fliegen in all ihrer Pracht.
Die Nase läuft, oder ist verstopft 
der Allergiker auf Regen hofft,
weil der wäscht die Luft von Pollen rein,
hilft wieder klar bei Kopf zu sein. 
Während andere in der Sonne liegen
muss ich mich verkriechen, Fenster schließen,
Pollenstaub saugen, Nase spülen,
Pollenstaub wischen,
Augen kühlen.
Und mit Nasenspray und Allergikum
kämpf ich mich durch, bis der Frühling um.
Doch trotz Niesen und von Pollen müdem Kopf 
fühl ich mich nicht als armer Tropf!
Denn bestimmt gibt es Schlimmeres auf Erden,
als von lästigen Pollen genervt zu werden!
Drum freu ich mich am wärmenden Sonnenschein
lass einfach den Frühling in mein Herz hinein 
- und lass die blöden Pollen, Pollen sein. 