Nur eins beglückt
zu jeder Frist:
Schaffen, wofür man
geschaffen ist.
( Paul Heyse )
Nur eins beglückt
zu jeder Frist:
Schaffen, wofür man
geschaffen ist.
( Paul Heyse )
Rauchverbot im Auto?
Da frage ich - als Raucher - mich doch ernsthaft, ob dafür ein Verbot von der Regierung nötig ist …? Ich finde es beschämend, dass Raucher durch ein eventuell bevorstehendes Verbot darauf aufmerksam gemacht werden müssen, dass es unverantwortlich ist während der Autofahrt ihren Mitfahrern, vor allem Kindern, nikotinhaltige Luft aufzuzwängen.
Ich gebe ja zu, dass ich selbst in jungen Jahren auch im Auto gequalmt habe. Eine Zigarette auf dem Weg zu oder von der Arbeit, oder so. Alleine im Auto. Oder mit anderen, die auch Raucher waren. Obwohl ich sie schon immer eklig fand, diese Nebelschwaden, die sich im engen Auto stauen und die Luft zum Atmen nehmen. Seit ich Kinder habe aber, ist für mich selbstverständlich, dass das Auto eine rauchfreie Zone ist und bleibt. Auch auf längeren Fahrten. Denn es gibt Raststätten genug, an denen man eine Zigarettenpause in freier Natur einlegen kann, so dass die Lust am Nikotingenuß nicht auf Kosten anderer geht.
Das Rauchverbot im Auto ist nicht Regierungssache, sondern das sollte sich jeder Raucher, verantwortungsbewusst, selbst auferlegen. Meiner Meinung nach.
Rathäuser werden gestürmt und “in Besitz genommen”, es wird geschunkelt und gesungen, gegrölt, tonnenweise Bier gezapft und in gesellschaftlicher Runde getrunken, viele kleine Glasfläschchen mit Likör und Ähnlichem werden geleert, kurzum: Die Narren sind wieder los! Einerlei ob kostümiert und geschminkt, oder nicht - Spaß haben werden in den nächsten Tagen alle, die das karnevalistische Brauchtum lieben.
Die “fünfte Jahreszeit” hat nun ihren Höhepunkt erreicht, die “tollen Tage” haben begonnen. ”Endlich” sagen die einen, die sich fröhlich ins närrische Treiben stürzen. - ”Ich wünschte, der Kram wäre schon vorbei”, sagen die anderen, denen nichts an diesem Brauch liegt, und manche von denen fahren sogar ein paar Tage in Urlaub, um dem “Narrengetue” zu entfliehen. Jeder verbringt eben die karnevalistische Zeit auf seine Weise.
Ich selbst erlebe diese Tage mittlerweile nur noch als fröhlicher “Zaungast”. Ich sehe mir zwar nach wie vor gerne die Karnevalsumzüge an, habe auch Spaß daran zuzusehen, wie andere ausgelassen feiern, verspüre aber nicht mehr den Drang mitzumachen und mich, so wie früher, an den tollen Tagen begeistert unters närrische Volk zu mischen. Wahrscheinlich bin ich “ausgefeiert”. Oder so was.
Dennoch wünsche ich jedem, der Spaß am närrischen Treiben hat, schöne Karnevalstage mit mildem, sonnigen Wetter und viel Freude am Frohsinn.
Ein kräftiges:
HELAU und ALAAF 
euch allen!
Habt eine schöne Zeit! 
Leben ist
Zeichnen ohne Radiergummi.
(Kees Snyder)
Und wieder einmal ist es so weit: “Deutschland sucht den Superstar”, zum vierten Mal. Genauer gesagt, Deutschland sucht ein Gesangstalent, dass die Fähigkeiten hat, ein Superstar zu werden. Noch genauer gesagt: Die DSDS Jury hat potenzielle Kandidaten für diesen Wettbewerb ausgesucht und Deutschland entscheidet nun, wem von ihnen letztendlich der Weg für eine Gesangs-Karriere geebnet werden soll.
Es gibt viele Menschen in Deutschland, die kein gutes Haar an dieser Casting-Show lassen und sie gar nicht erst ansehen, geschweige denn über Wochen hin dieses Geschehen verfolgen. Und dann gibt es auch Menschen, die keine dieser Shows verpassen, aber nur deshalb, um auf dem Laufenden zu sein und nach Kritikpunkten zu suchen, um kräftig ablästern zu können. Aber es gibt auch Menschen, die sich darüber freuen, dass die vierte DSDS Staffel nun endlich begonnen hat. Menschen, die sich freuen neue Gesangstalente zu hören, sich darauf freuen, miterleben zu können, wie diese jungen Talente sich im Laufe der Shows sängerisch entwickeln und ihre Persönlichkeit mehr und mehr reift. Und zu diesen freudig aufgeregten Menschen, da gehöre auch ich. Und diese Freude lasse ich mir nicht nehmen. Nicht durch negative Schlagzeilen über die Show und auch nicht durch abwertende Lästereien, die DSDS als anspruchslosen Müll oder Volksverdummung bezeichnen oder sonstwie hämisch darüber herziehen.
“Sie singen wieder…” - und ich freue mich auf unterhaltsame, spannende Wochen mit viel Musik.
Marlene räumt auf
„So ein Käse!“ schimpfte Marlene und sprang vom Stuhl hoch. Und zog ihren Ring aus, bevor sie das verkippte Huhn-Geschnetzelte mit einem Küchenkrepp vom Boden aufhob und es zum Fisch von gestern in den Mülleimer beförderte.
Sie verfluchte Armin. Weil er sie schon wieder mit dem Abendessen versetzt hatte. „ Ich muss heute länger arbeiten, Schatz, warte nicht mit dem Essen auf mich, es wird spät werden“. Hach, ob er tatsächlich dachte, sie würde ihm seine Ausflüchte noch glauben? Lange Zeit hatte sie sie geglaubt, ja, aber nur, weil sie ihm glauben wollte. Als Reporter muss man schon mal Überstunden schieben, okay. Das hatte sie eingesehen. Und dass er keine Lust auf lange Gespräche und Zärtlichkeiten im Bett hatte, wenn er von 7 Uhr morgens bis spät in den Abend gearbeitet hatte – auch dafür hatte sie Verständnis gehabt. Auch hatte sie Monate lang ohne Murren akzeptiert, dass er nach einer anstrengenden Woche, anstatt mit ihr zusammen etwas zu unternehmen, am Wochenende lieber vor dem Fernseher lag oder Spielchen am PC machte, um sich zu erholen. Erst als er auf einmal auch am Wochenende seiner Arbeit nachgehen musste und mit „Wird wohl Abend werden, mach dir einen schönen Tag, Liebling“ die gemeinsame Wohnung verließ - seltsamer Weise kein bißchen müde von der anstrengenden Woche und irgendwie erleichtert - erst dann hatte Marlene die Gedanken zugelassen, die schon länger in ihr keimten.
Sie warf einen Blick über das Chaos in der Küche, auf den gedeckten Tisch, auf den Ring, den sie neben ihrem Teller abgelegt hatte. Zeit, um Aufzuräumen, dachte sie. Dann deckte sie den Tisch ab, spülte, warf ihren Ring zu Fisch und Huhngeschnetzeltem in den Mülleimer, brachte den Müll hinaus zur Tonne. Ging ins Schlafzimmer, nahm den großen Koffer vom Schrank und packte ihn voll mit Armins Kleidung. Stellte ihn dann vor die Wohnungstür. Schluss. Aus. Vorbei. Aufgeräumt.
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