Es weihnachtet...


Es weihnachtet...24 Dez 2009 06:45 pm

Nun ist Weihnachten bei uns angekommen.

weihnachten-2009.JPG

Ich wünsche euch
ein entspanntes, besinnliches Weihnachtsfest,
mit viel Freude und Fröhlichkeit
und dass
die Herzen sich berühren.

Liebe Weihnachtsgrüße
an alle, die hier lesen

von Wally

Es weihnachtet... and Reimereien13 Dez 2009 04:53 pm

Advent, Advent,
die Zeit, sie rennt,
nun schon die
dritte Kerze brennt.

Kein Plätzchenduft,
kein Tür-Tannzweig,
kein Fensterschmuck,
kein Kerzenteller,
Adventkalender
vergessen zu kaufen,
noch kein Geschenk
besorgt …

in diesem Jahr
läuft alles quer,
oh je

Panik?
Nö. Warum?

Denn eins steht fest:

Egal,

ob geschmückt oder nicht,
besinnlich oder turbulent,
ob in diesem Jahr nur das
Teelicht brennt,
und sich dies Textlein hier
nicht reimt :

Weihnachten kommt,
obs grad passt oder nicht,
obs regnet oder schneit,
ob in Stimmung oder nicht,

drum

mach ich auf die Tür,
mach auf mein Herz,
nehme an diese Zeit,
bald ist es so weit

ich bin bereit

3-advent.JPG

Es weihnachtet... and Allgemein29 Nov 2009 02:28 pm

So viel nervlicher Stress in der vergangenen Woche, dauernd unterwegs, entweder beruflich oder privat, dazu noch dieses griesgrämige Wetter - führte dazu, dass mir fast entgangen wäre, dass heute schon der 1. Advent ist :shock:
Ich dachte tatsächlich ich hätte noch eine Woche Zeit um passende Kerzen für unseren Adventsteller zu kaufen. Dass die Zeit für diese Besorgung `abgelaufen´ ist, wurde mir erst gestern gegen Abend bewusst. Oh Schreck, und nun? :shock:
Aber ich wäre nicht die, die ich bin, wenn ich nicht immer einen “Plan B” zur Hand hätte … ;-) … Und vielleicht war es sogar gut so, dass ich es versäumt hatte rechtzeitig Kerzen zu kaufen. Denn so kommt jetzt mein `Schnäppchen-Spontankauf´ aus dem Vorjahr erstmals zum Einsatz und um so öfter ich hinsehe, umso besser gefällt mir mein `Plan B´:

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Also: Ende gut, alles gut :cool:

Einen entspannten, besinnlichen 1. Adventsonntag
wünscht euch
Wally

Es weihnachtet... and Reimereien21 Dez 2008 02:16 pm

vierter-advent-2.JPG

Nun auch die vierte
Kerze lacht,
Advent strahlt hell
in voller Pracht,
verkündet leis
mit goldnem Schein
…das Christkind,
wird bald bei euch sein…

Es weihnachtet...15 Dez 2008 11:19 am

advent.JPG

Macht es euch gemütlich, genießt die besinnliche Zeit.

Ich wünsche euch allen eine schöne Adventwoche.

Liebe Grüße,
Wally

Es weihnachtet... and Allgemein09 Dez 2008 10:25 am

Draußen ist schon heller Tag. Eindeutig. Doch hier drinnen herrscht noch Morgendüsternis. Scheinbar fehlt es dem Tageslicht heute morgen an Kraft bis in die Zimmer unserer Wohnung vorzudringen.
Wenn ich nicht genau wüßte, dass Morgenzeit ist, würde ich denken, der Abend hält Einzug und wird schon bald die Welt ins Dunkel tauchen. Und bestimmt würde ich dann ein Kerzlein anzünden, abendliche Adventstimmung zaubern… Warum eigentlich nur abends? Advent ist doch nicht nur abends, sondern den ganzen Tag. Auch morgens. Also auch jetzt.
Spontan zünde ich mir ein Kerzlein an, und freue mich daran …
Advent, Advent,
ein Lichtlein brennt,
tagein, tagaus,
in uns´rem Haus… morgenlicht.JPG

Es weihnachtet... and Alltag and Geschichten28 Nov 2008 11:35 am

Bis zum letzten Jahr hatte er noch selbst Plätzchen gebacken. Doch durch das Rheuma in seinen Fingern war das Kneten des Teigs und auch das Hantieren mit den kleinen Gebäckteilchen für Johann so beschwerlich gewesen, dass er, nachdem alles fertig und die Küche wieder blank und sauber war, völlig erschöpft auf seinem Ohrensessel eingeschlafen und erst am späten Abend wieder aufgewacht war. Darum hatte er beschlossen, das voradventliche Back-Ritual aufzugeben. Es hatte ihm sowieso keinen rechten Spaß mehr gemacht, ihn eher wehmütig werden lassen, weil er alleine backen musste, seit seine Emma vor vier Jahren zu den Engeln gegangen war.
Nun hatte er das Spritzgebäck bei Bäcker Karl gekauft. Emma würde es ihm verzeihen, dessen war er sich gewiss.
Vorsichtig entleerte er die zwei Tütchen in die weihnachtliche Gebäckdose, drückte vorsorglich den Deckel drauf und stellte sie auf den Wohnzimmertisch, auf das Spitzendeckchen, auf das seine Emma vor mehr als zwanzig Jahren mit ihren geschickten Händen vier kleine Tannenzweige - jeweils verziert mit einem Tannenzapfen und einer Kerze - gestickt hatte.

So, der erste Schritt war geschafft. Ein Blick aus dem Fenster in das ungemütliche Nieselwetter erfüllte Johann nicht gerade mit Vorfreude auf seinen bevorstehenden Spaziergang. Aber es nützte nichts. Er musste raus. Zum Weihnachtsmarkt. Wo er - wie in jedem Jahr am Samstag vor dem ersten Adventsonntag - einen Adventkranz kaufen würde. So, wie er und Emma es über viele Jahre hin gemacht hatten. Erst würde er, wie immer, beim Pfarrgemeinderat vorbeischauen, der dort immer am Samstag vor dem ersten Advent an einem Stand kostenlosen Glühwein ausschenkte.
Johann hasste Glühwein. Er lag ihm immer so schwer im Magen und hinterließ einen so unangenehmen Geschmack im Mund. Aber Emma hatte immer gemeint, es `gehöre sich so´, dass man sich `zeigt´, wenn der Pfarrgemeinderat `so was´ macht. Und es gehöre sich so, dass man den Glühwein dankend annimmt und trinkt, auch wenn man ihn nicht mag. Ebenso gehöre es sich auch, ein bißchen mit den Leuten zu reden, die dort am Stand zusammenkamen. Und außerdem tue es einem auch gut, mal wieder `unter die Leut zu gehn´n ´. Womit seine Emma tatsächlich recht hatte. Trotz des ekligen Glühweins machte es Johann in jedem Jahr Spaß, mal wieder mit den Leuten zu plaudern, vor allem mit denjenigen, die sich übers Jahr meist in ihren eigenen vier Wänden einigelten - doch wenn der Pfarrgemeinderat was veranstaltete, dann kamen alle aus ihren Löchern. Pflichtschuldigst. Weil es sich so gehört, das man hingeht. Und hinterher ist man froh, dass man hingegangen ist und diesen und jenen mal wieder getroffen, nette Allerweltsgespräche geführt hat.

Plötzlich hatte Johann es sehr eilig. Schnell zupfte er das Spitzendeckcken noch ein bißchen anschaulicher zurecht, rückte die Gebäckdose zwei Finger breit weiter nach links, damit genug Platz war, um den Adventskranz daneben abstellen zu können, wenn er nach Hause kam.
Dann zog er seinen Wintermantel an, zog den Hut auf, steckte sich noch schnell eine Plastiktüte ein, in der er den Kranz gut transportieren würde können und verließ dann eilig das Haus, so als hätte er einen dringenden Termin. Und genau genommen, hatte er den ja auch.
Denn es war fast 16 Uhr. Und bestimmt waren Bäcker Karl und seine Martha schon am Stand. Und Wilhelm auch, sein früherer Klassenkamerad, der einzige, der, wie Johann, noch im Dorf lebte… von den wenigen, die überhaupt noch lebten, aus ihrer damaligen Schulkasse.
Die drei warteten sicherlich schon auf ihn. Denn im letzten Jahr hatten sie beschlossen, sich jedes Jahr zu diesem Anlass um 16 Uhr am Glühweinstand zu treffen, um den Adventbeginn zu feiern, denn man wisse ja nie, wie oft es einem noch beschert sein würde. Immerhin waren sie alle vier schon weit über die siebzig.
Im letzten Jahr hatten sie sich dann so blendend unterhalten, dass Johann fast vergessen hatte, einen Adventskranz zu kaufen und als es ihm wieder einfiel, waren die schönsten Gestecke schon verkauft gewesen. Am besten, er würde sich dieses Jahr erst einen Kranz aussuchen und reservieren lassen, bevor er zum Glühweinstand ging. Ja, so würde er es machen. Bestimmt würde ihm Emma auch dazu raten, es so zu handhaben. Ja, so war es eine gute Lösung.

Zufrieden lächelnd über seinen guten Einfall marschierte Johann forschen Schrittes durch den Nieselregen, der ihm die aufkommende Vorfreude nicht nehmen konnte… und die ihm auch der bevorstehende eklige Glühwein nicht nehmen konnte, den Johann selbstverständlich wieder dankend annehmen und trinken würde, weil es sich so gehörte. - Er würde später eine Magentablette nehmen, die lag schon in der Küche auf der Anrichte bereit.
Morgen war der erste Adventssonntag. Und heute würde er mit anderen zusammen die kommende Adventszeit willkommen heißen. Er freute sich auf das angeregte Geplauder, freute sich ebenso, dass er noch unter den Lebenden weilte und auch in diesem Jahr wieder daran teilhaben konnte. `Advent, Advent, ein Lichtlein brennt …´ murmelte er vergnügt vor sich hin. Und als der Weihnachtsmarkt vor ihm lag, ließ er die festliche Beleuchtung freudig in sein Herz hinein.

Es weihnachtet... and Zitate/"Weisheiten"23 Dez 2007 12:58 pm

…Wir sagen
euch an
den lieben
Advent.
Sehet,
die vierte Kerze
brennt…

Gott selber
wird kommen,
er zögert nicht.
Auf, auf,
ihr Herzen
und werdet
licht…

(Maria Ferschl; 1954)

Es weihnachtet... and Allgemein21 Dez 2007 01:51 pm

Oh, heiliger Stress…

Wir hatten es uns so schön vorgestellt, meine Tochter und ich. Nach ihrem Termin beim Kieferorthopäden wollten wir gemütlich durch die Stadt schlendern und feierlich-lächelnden Gesichtes die noch ausstehenden Weihnachtsgeschenke einkaufen. Doch dann kam alles anders…

Wir waren gestern schon früh aus den Federn, denn wir sollten um halb neun am Morgen beim Kieferorthopäden sein. Dachten wir. Eine halbe Stunde vorher - schon `gestiefelt und gespornt´ - stellten wir mit einem Kontrollblick auf den Terminzettel fest, dass der Arzt-Termin erst um halb zehn war. So ein Ärger.
Die Idee, schon loszufahren und vor dem Termin einen kleinen Abstecher in die Geschäfte zu machen, erledigte sich mit der Erkenntnis, dass die Geschäfte erst um halb zehn Uhr öffnen würden. Eine ganze Stunde hatten wir also noch Zeit, Leerlauf, der sich nicht sinnvoll füllen ließ, abwartend hatten wir nur den Zeiger der Uhr im Blick und wussten sonst nichts mit uns anzufangen.
Als dann endlich Zeit war, uns auf den Weg zu machen, hatte sich eine kleine Spur von Genervtheit auf unser Gemüt gelegt. Wird schnell vergehen, wenn wir erst mal beim Bummeln sind. Dachte ich.

Die Behandlung ging ausnahmsweise zügig voran. Schon nach einer halben Stunde wurde meine Tochter beim Arzt entlassen - mit allerlei Ermahnungen im Gepäck, ihre Zahn- und Spangenpflege betreffend. Was nicht gerade zur Besserung unserer Laune beitrug. Und das gemütliche Bummeln durch die Geschäfte trug dann unerwarteter Weise in keiner Hinsicht dazu bei, unsere Stimmung anzuheben. Mehr noch. Es mutierte zum hektischen Albtraum.
Denn all die Dinge, die wir vorhatten zu kaufen, waren nicht aufzufinden. Auskünfte wie `zur Zeit ausverkauft´ oder ´führen wir nicht mehr´ oder `haben wir nicht im Sortiment` oder `können wir höchstens bestellen´ begleiteten uns wie ein Schatten auf unserem Weg.
Die weihnachtlichen Stimmungslieder der Straßenmusikanten hatten uns sonst immer freudig berührt, doch heute empfanden wir sie eher als nervig. Bald war unsere Stimmung auf dem Nullpunkt angekommen.

Nach eineinhalb Stunden beschlossen wir, völlig entnervt, dass wir eine Pause bräuchten. Und gönnten uns kurzerhand bei `Oebel´ ein zweites Frühstück. Eine gute Idee. Der heiße, köstlich duftende Kaffee war eine Wohltat. Mein Töchterlein schien nach Schoko-Croissant und Cola nun wieder gelassener, um den Weihnachts-Einkaufsmarsch erneut in Angriff zu nehmen. Und auch mein Geist und Körper entspannten sich langsam wieder, sogar meine Neugier, die Menschen um mich herum zu beobachten, war wieder geweckt.
Ich ließ meinen Blick bedächtig über die übrigen Gäste in dem kleinen Cafe gleiten. Und war zutiefst schockiert, über die Eindrücke, die mir mein Hirn vermittelte: Überall bedrückte, traurige Gesichter… kein Fünkchen Weihnachts-Vorfreude, keine Spur von Spaß am Einkaufen, kein fröhliches Lachen und kein einziges lächelndes Gesicht - nur trostlose, traurige Stimmung, niedergeschlagene Mienen um uns herum.
Ich war zutiefst betroffen. Aber auch ein wenig erleichtert. Denn scheinbar waren wir heute nicht die einzigen, die gedrückter Stimmung waren. Lag es vielleicht an Frost und Nebel, die heute morgen unbarmherzig über uns hereingebrochen waren? Hatte sich vielleicht der plötzliche Kälteeinbruch niederschmetternd auf jedermanns Gemüt gelegt und die Weihnachtsstimmung `eingefroren´?
Doch zum Nachdenken darüber blieb keine Zeit. Der Schreck fuhr mir in die Glieder, als mir einfiel, dass wir nur noch ein wenig mehr als eine halbe Stunde übrig hatten, bis die Parkuhr ablaufen würde. Und schon wieder ein Knöllchen, wegen überzogener Parkzeit, nein, das musste ich nicht haben. Und heute, an diesem nervigen Tag, schon gar nicht. Also machten wir uns wieder auf die Socken, fanden Gott sei Dank schnell `Notlösungen´für die Geschenke, die wir ursprünglich einkaufen wollten, aber nicht gefunden hatten.

Völlig ermattet kamen wir zu Hause an. Und eins steht fest: im nächsten Jahr werde ich nicht nur einige - sondern wieder alle Weihnachts-Geschenke in ruhiger, entspannter Atmosphäre erledigen. Nämlich am PC, via Internet.

Es weihnachtet... and Zitate/"Weisheiten"16 Dez 2007 01:52 pm

…Wir sagen
euch an
den lieben
Advent.
Sehet,
die dritte Kerze
brennt…

Nun tragt
eurer Güte
hellen
Schein,
weit
in die
dunkle
Welt hinein…

(Maria Ferschl, 1954)

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